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Warum es zu einem Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon kam

Der israelische Botschafter und die libanesische Botschafterin bei ihrem Treffen im US-Außenministerium
Der israelische Botschafter und die libanesische Botschafterin bei ihrem Treffen im US-Außenministerium (Quelle: JNS)

Zuvor hatte der libanesische Präsident gegenüber Donald Trump klargemacht, dass er ohne Waffenstillstand keinem Telefonat mit dem israelischen Premierminister zustimmen würde.

Wie zwei mit den Details vertraute Quellen berichteten, übte US-Präsident Donald Trump Druck auf Israel aus, einem Waffenstillstand im Libanon zuzustimmen. Zuvor hatte der libanesische Präsident Joseph Aoun gegenüber US-Außenminister Marco Rubio und anderen hochrangigen amerikanischen Beamten klargestellt, dass ein Telefonat zwischen ihm und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu ohne Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den beiden Ländern nicht stattfinden würde,

Während der US-Präsident am Donnerstagmorgen auf Truth Social noch gepostet hatte, dass ein solches Telefonat stattfinden würde, lehnte Aoun dies später am Tag ab. »Ein solcher Telefonanruf hat nur dann einen Sinn, wenn vor Ort bedeutende Fortschritte erzielt werden. Ohne echte Verhandlungen und ganz sicher ohne Waffenstillstand werde ich zum jetzigen Zeitpunkt kein Gespräch mit Netanjahu führen.« Der libanesische Präsident betonte, dass er ein künftiges Gespräch mit dem Ministerpräsidenten nicht ausschließe, dass aber zuerst etwas Sinnvolles geschehen müsse.

Diese Äußerungen führten schließlich zu einem Gespräch zwischen Aoun und Trump, in dessen Verlauf der amerikanische Präsident seinem libanesischen Amtskollegen versprach, dass »es einen Waffenstillstand geben wird«.

Forderung Trumps

Eine israelische Quelle teilte der Jerusalem Post mit, dass Trump und Netanjahu im Laufe des Tages ebenfalls mindestens ein Telefongespräch geführt hätten. Ebenfalls im Laufe des Tages stellten beide klar, dass der Waffenstillstand im Libanon nicht mit dem Anfang vergangener Woche erzielten Waffenstillstand im Iran in Verbindung stehe.

In den Tagen zuvor hatte es keinen Druck zu einem Waffenstillstand gegeben, sondern lediglich Aufforderungen von Trump und anderen US-Beamten, die israelischen Angriffe im Libanon zu minimieren. Während einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts wurde Netanjahu gefragt, was zu der plötzlichen Kehrtwende und zu Israels Entscheidung geführt habe, einem Waffenstillstand zuzustimmen. »Es ist eine Aufforderung von Trump«, antwortete der israelische Premierminister.

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