Vize-Verteidigungsminister: USA werden langfristig in Syrien verbleiben

„Der stellvertretender Verteidigungsminister, Michael Mulroy, bestätigte am [vergangenen] Montag, dass die USA ‚davon ausgehe, langfristig‘ in Syrien ‚zu verbleiben‘. Mulroy sagte, unter Berufung auf Botschafter James Jeffrey, den Sonderbeauftragten für die globale Koalition zur Bekämpfung des IS, dass sich die USA in Syrien in keiner schlechten Position befände. Er erklärte dies mit dem Zusatz: ‚Wir haben einen sehr fähigen Partner‘, womit er sich auf die von den Kurden angeführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) bezog. Im von den SDF kontrollierten Gebiet finden sich ‚jede Menge Ölressourcen und Ackerland für die Landwirtschaft‘. (…) Mulroy sprach im Zentrum für Neue Amerikanische Sicherheit (CNAS), wo die Veröffentlichung einer wichtigen neuen Studie über die US-Politik in Syrien präsentiert wurde, deren Titel: ‚Die Lösung des syrischen Rubic’s Cube (Zauberwürfel)’ die damit verbundenen Schwierigkeiten widerspiegelt. Es gibt keine guten oder einfachen Entscheidungen.

Nicholas Heras, einer der Co-Autoren der Studie, sprach mit Kurdistan 24. Er erklärte, dass – von den sechs in dem Bericht behandelten Szenarien – ‚die Option, die wir unterstützen, darin besteht, dass die Vereinigten Staaten weiterhin in dem mehr als einem Drittel des Landes ausmachenden [von den SDF kontrollierten] Gebiet vertreten sind‘. ‚Sie sollten mehr investieren, sowohl in Bezug auf finanzielle Belange als auch in Personalfragen, um diese Region Syriens zu stabilisieren.‘ Heras betonte, genau wie Mulroy, die strategische Natur des Gebiets.“ (Laurie Mylroie: „Pentagon: US in Syria ‚for the long haul;‘ hails Peshmerga in ‚Operation Viking Hammer‘“)

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