Vertrauter des venezolanischen Präsidenten hat Kontakte zur Hisbollah

„Ermittlungen der Vereinigten Staaten, Israels und Kolumbiens haben bei der Untersuchung mehrerer Finanztransaktionen ergeben, dass eine Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Vertrauten des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, Alex Saab und der Hisbollah besteht. Es wird davon ausgegangen, dass Saab zu den Profiteuren des venezolanischen Regierungsprogramms der Örtlichen Versorgungs- und Produktionskomitees gehört. Die Komitees verwalten die Vergabe von Grundnahrungsmitteln an die Bevölkerung zu subventionierten Preisen, deren Erwerb durch die Bereitstellung von Devisen für die Lebensmitteleinfuhr finanziert wird. Saab ist durch die Verträge zwischen Maduro und dem Grand Limited Group-Unternehmen in die Nahrungsmittelverteilung involviert. Die auf Saab zurückgeführten Transaktionen ‚beginnen bei der venezolanischen Zentralbank und enden auf dem Umweg über mehrere Steueroasen in Asien‘, so die PanAm Post. Von dort seien die Zahlungen an die Hisbollah weitergeleitet worden.

In Kolumbien werde gegen den aus dem Land stammenden Saab ermittelt, doch wollten sowohl die USA als auch Israel ihn ebenfalls festnehmen, hieß es in der PanAm Post. In Venezuela wurde Journalisten unterdessen vor Kurzem verboten, über Saabs Verbindungen zur Hisbollah zu berichten. Die Hisbollah ist in Südamerika unter anderem in den Drogenhandel und Geldwäschegeschäfte verwickelt. Anfang vergangener Woche hatte das US-Justizministerium die Hisbollah als Organisation eingestuft, die im internationalen Maßstab eine wichtige Rolle im organisierten Verbrechen spielt, und ihre Bekämpfung zur obersten Priorität der Justizbehörden gemacht.“ (Bericht des Algemeiner: „US, Israel, Colombia Reveal Maduro Accomplice Is Connected to Hezbollah“)

Mehr zum Thema auf Mena Watch: USA sagen dem organisierten Verbrechen der Hisbollah den Kampf an

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