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Was von Versprechen der Taliban zu halten ist

Afghanen, die für die Amerikaner gerarbeitet haben, sind in akuter Lebensgefahr - trotz gegenteiliger Versprechen der Taliban. (© imago images/Rainer Unkel)
Afghanen, die für die Amerikaner gerarbeitet haben, sind in akuter Lebensgefahr - trotz gegenteiliger Versprechen der Taliban. (© imago images/Rainer Unkel)

Dass er kurz für die Amerikaner als Übersetzer tätig war, kostet einen Afghanen das Leben – entgegen anderslautenden Versprechen der Taliban.

The Jerusalem Post

Ein afghanischer Übersetzer, der für die US-Armee in Afghanistan gearbeitet hatte, wurde Berichten zufolge bereits im Mai von den Taliban enthauptet, berichtete CNN am Freitag. Der 32-jährige Sohail Pardis wohnte in Kabul und wurde Berichten zufolge am 12. Mai von den Taliban an einem Kontrollpunkt zwischen der Hauptstadt und der Provinz Chost festgenommen.

Obwohl es keinen offiziellen Bericht gibt, berichteten Zeugen dem Roten Halbmond, dass die islamistischen Aufständischen auf sein Auto schossen, Pardis herauszogen und ihn enthaupteten. Zuvor hatte Pardis Berichten zufolge Todesdrohungen erhalten, nachdem die Taliban herausgefunden hatten, dass er für kurze Zeit als Übersetzer für die US-Armee tätig gewesen war. (…)

Noch im Juni hatten die Taliban in einer Erklärung behauptet, dass Afghanen, die mit ausländischen Armeen zusammengearbeitet hatten, nicht zu Schaden kämen, doch viele der Betroffen fühlen sich im Land alles andere als sicher.

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(Aus dem Artikel „Afghan beheaded by Taliban for brief stint as US Army translator – report“, der von der Jerusalem Post veröffentlicht wurde. Übersetzung von Florian Markl.)

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