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USA: Sanktion gegen Irans Drohnen- und Raketenprogramm

Iranische Drohne, vorgeführt auf einer Luftfahrtmesse der Revolutionsgarden in Teheran. (© imago images/Pacific Press Agency)
Iranische Drohne, vorgeführt auf einer Luftfahrtmesse der Revolutionsgarden in Teheran. (© imago images/Pacific Press Agency)

Im gesamten Nahen Osten werden immer öfter Angriffe mit iranischen Drohnen ausgeführt. Die USA wollen jetzt dagegen vorgehen.

Sharon Wrobel, the algemeiner

Die USA wollen Berichten zufolge eine Sanktionskampagne gegen das iranische Potenzial zu Präzisionsschlägen mit Drohnen und Lenkraketen in Gang setzen. Westliche Sicherheitsexperten warnen davor, dass diese Waffen eine unmittelbarere Bedrohung für die Stabilität im Nahen Osten darstellen als die iranische Atomanreicherung und andere Aktivitäten.

„Die iranischen Drohnen werden zunehmend zu einer Bedrohung für unsere Verbündeten in der Region“, sagte ein US-Beamter dem Wall Street Journal. Militärische und diplomatische Offizielle verweisen auf den vermehrten Einsatz von Lenkraketen und Drohnen gegen die US-Streitkräfte und Verbündete und berichten von Plänen, den Iran an der Beschaffung der für diese Angriffe erforderlichen Bestandteile zu hindern.

Laut Jason M. Brodsky, leitender Nahost-Analyst und Redakteur bei Iran International, ist der Auslöser für die US-Kampagne die wachsende Besorgnis sowohl in Washington als auch in der Region, dass die iranischen Drohnen- und Raketenprogramme Fortschritte machen – und dass sie zunehmend auf Schauplätzen wie Israel, Syrien, Irak, Jemen und Saudi-Arabien eingesetzt werden.

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„Die Biden-Regierung versucht zu zeigen, dass sie in der Lage ist, Diplomatie in Sachen Atomprogramm betreiben und gleichzeitig gegen Teherans nicht-nukleare Aktivitäten vorzugehen“, sagte Brodsky dem Algemeiner. „Das Drohnenprogramm stellt eine besondere Bedrohung dar, da es für den Iran kostengünstig ist, aber große Wirkungen zeitigt.“

„Kleine und mittelgroße Drohnen, die an immer mehr Orten im gesamten Nahen Ostenauftauchen, sind Bestandteil des iranischen Drehbuchs“, so Brodsky weiter. „Er hat lokale Produktionskapazitäten entwickelt, die er versucht, an seine Partner und Stellvertreter zu exportieren.“

In dieser Woche gab der jordanische König Hussein bekannt, dass sein Land von iranischen Drohnen angegriffen wurde, während der damalige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu im Mai den europäischen Außenministern Teile eines unbemannten iranischen Luftfahrzeugs (UAV) präsentierte, das bei Zusammenstößen mit der militanten Hamas abgeschossen worden war.

(Aus dem Artikel „US Plans Sanctions Campaign to Counter Iran’s ‘Advancing’ Drone, Guided Missile Threat“, der vom algemeiner veröffentlicht wurde. Übersetzung von Florian Markl.)

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