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US-Justizministerium: Iran plante Ermordung von John Bolton

War Ziel eines iranischen Mordauftrags: der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA, John R. Bolton. (© imago images/ZUMA Wire)
War Ziel eines iranischen Mordauftrags: der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA, John R. Bolton. (© imago images/ZUMA Wire)

Ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden bot 300.000 Dollar für die Ermordung von John R. Bolton, dem ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater der USA.

Das amerikanische Justizministerium hat am Mittwoch Anklage gegen ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden erhoben. Ihm wird vorgeworfen, die Ermordung des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters der USA, John R. Bolton, geplant zu haben. Für die Ausführung der Tat soll er eine Bezahlung von 300.000 Dollar angeboten haben.

Darüber hinaus soll er einen weiteren »Auftrag« in Aussicht gestellt haben, für den er eine Million Dollar bezahlen wollte. Die Sicherheitsbehörden vermuten, dass es dabei um die Ermordung des ehemaligen US-Außenministers Mike Pompeo gehen sollte. Nach dem Angeklagten wird gefahndet, er wird im Iran vermutet.

Der Pressemitteilung des Justizministeriums zufolge hat der Angeklagte zunächst einen US-Bürger anheuern wollen, um Fotos von John Bolton zu machen, angeblich für ein Buchprojekt. Der Angesprochene stellte den Kontakt zu einem anderen Mann her, dem schließlich das Kopfgeld für den ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater und den zweiten Mordauftrag angeboten wurde.

Laut dem Justizministerium machte der Angeklagte gegenüber seinem Kontakt in den USA kein Geheimnis aus seiner Zugehörigkeit zu den Revolutionsgarden, sondern nutzte diese vielmehr mehrfach, um den designierten Mörder unter Druck zu setzen und zur raschen Ausführung des Mordes zu drängen. Im Zuge ihrer Kommunikation gab der Angeklagte mehrfach detaillierte Informationen über Bolton und dessen Terminplan weiter, die nicht öffentlich bekannt waren.

Um die Geldzahlung gewährleisten zu können, sollte der angeheuerte Killer ein Konto für Kryptowährung eröffnen. Die Bezahlung sollte aber erst nach Ausführung der Tat überwiesen werden und die »Gruppe« des Angeklagten bestand darauf, dass der Mord auf Video aufgenommen werden müsse.

Wie das FBI in Washington DC dem Komplott auf die Spur kam, ist nicht bekannt. Die Anklage beruht aber offenbar auf Aussagen, die der designierte Mörder gemacht hat.

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