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US- Außenminister Pompeo: Al-Qaida hat neue Heimatbasis im Iran

US-Außenminister Mike Pompeo
US-Außenminister Mike Pompeo (© Imago Images / ZUMA Wire)

Das Regime habe führenden Al-Qaida-Funktionären seit 2015 erlaubt, von iranischem Territorium aus zu operieren und Koordinierungstätigkeiten auszuüben.

BBC News

US-Außenminister Mike Pompeo hat die Regierung in Teheran öffentlich beschuldigt, dem Terrornetzwerk Al-Qaida zu erlauben, im Iran eine „neue Heimatbasis“ zu errichten: „Anders als in Afghanistan, wo Al-Qaida sich in den Bergen versteckte, operiert die Gruppe heute unter dem Schutzes des iranischen Regimes“, sagte er im National Press Club.

Pompeo lieferte keine konkreten Beweise, um seine Behauptungen zu untermauern, die vom iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif umgehend als „kriegstreiberische Lügen“ bezeichnet wurden.

Im vergangenen November dementierte der Iran einen Bericht, wonach der stellvertretende Al-Qaida-Befehlshaber Abdullah Ahmed Abdullah, auch bekannt als Abu Muhammad al-Masri, im Sommer von israelischen Agenten in Teheran erschossen worden sei, nachdem die USA darum gebeten hatten.

Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Washington sagte Pompeo, er könne zum ersten Mal bestätigen, dass Masri am 7. August gestorben sei, obwohl er auch hier keine weiteren Details nannte.

Er erklärte, dass die Leute falsch liegen, wenn sie glauben, dass eine schiitische muslimische Macht wie der Iran und eine extremistische sunnitische Gruppe, die die Schiiten als Ketzer betrachtet, erbitterte Feinde seien. „Masris Anwesenheit im Iran weist auf den Grund hin, warum wir heute hier sind. Al-Qaida hat eine neue Heimatbasis: es ist die Islamische Republik Iran. Infolgedessen ist [Osama] Bin Ladens böse Schöpfung im Begriff, an Stärke und Einfluss zu gewinnen.“

Seit 2015, so Pompeo, habe Teheran Al-Qaida-Mitgliedern im Land erlaubt, frei untereinander zu kommunizieren und viele Funktionen auszuüben, die zuvor von Afghanistan und Pakistan aus gesteuert worden waren, darunter die Autorisierung von Anschlägen, Propaganda und Geldbeschaffung.

„Die Achse zwischen dem Iran und Al-Qaida stellt eine ernste Bedrohung für die Sicherheit der Nationen und für das amerikanische Heimatland selbst dar, und wir werden Maßnahmen ergreifen“, sagte der Außenminister und fügte hinzu, die USA beabsichtigten, zwei Al-Qaida-Führern, von denen sie glauben, dass sie im Iran ansässig sind, den Status von „Specially Designated Global Terrorists“ zu verleihen: Mohammed Abbatay, auch bekannt als Abdul Rahman al-Maghrebi, und Sultan Youssef Hassan al-Arif.

(Aus dem Artikel Al-Qaeda: Pompeo says Iran is jihadist network’s ›new home base‹“, der bei BBC News erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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