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Update VI: Der olympische Geist – ein ägyptischer Judokämpfer verweigert den Handschlag

„Der Ägypter Islam El Shehaby verlor seinen Judo-Kampf gegen den Israeli Or Sasson. 90 Sekunden vor Kampfende zwang der Israeli seinen Gegner auf die Matte und jubelte über den Einzug in die zweite Runde. Was dann geschah, zeugte von großer Unsportlichkeit. Ein Affront gegen die Etikette im Judo, der mit hoher Wahrscheinlichkeit einen politischen Hintergrund hat. El Shehaby lag kurz auf dem Rücken und realisierte seine Niederlage. Er raffte sich auf und stellte sich zum Schiedsrichter und zu seinem Gegner. Der Israeli streckte ihm die Hand entgegen, doch der Ägypter verweigerte den Handschlag, schüttelte seinen Kopf und drehte ab. El Shehaby verließ die Matte, obwohl ihn der Mattenrichter aufforderte, seinem Kontrahenten fair die Hand zu reichen. Das Publikum quittierte die Unsportlichkeit mit lauten Buhrufen. Der Ägypter wollte sich zum verweigerten Handschlag nach dem Kampf nicht äußern.“

(Stefan Flohr: „Eklat in Rio. Ägyptischer Judoka verweigert Israeli den Handschlag“)

 

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