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UN-Menschenrechtsrat verbietet Aufdeckung von Antisemitismus

Die Präsidentin des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UNHRC), Nazhat Shameem Khan
Die Präsidentin des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UNHRC), Nazhat Shameem Khan (Quelle: Twitter)

Nazhat Shameem Khan beendete eine Rede von Hillel Neuer vorzeitig, in der dieser über den Antisemitismus von Mitarbeitern des UN-Hilfswerks für Palästinenser sprach.

The Algemeiner

Die Präsidentin des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UNHRC), Nazhat Shameem Khan, hat am Freitag eine Videopräsentation des Exekutivdirektors von UN Watch, Hillel Neuer, unterbrochen, in der antisemitische Beiträge von Lehrern des UN-Hilfswerks (UNRWA) in den sozialen Medien zitiert worden waren.

Nachdem sie die Videoübertragung vorzeitig gestoppt hatte, sagte Khan, es seien „beleidigende und aufrührerische Bemerkungen“ gemacht worden, die auf „persönliche Angriffe“ gegen Einzelpersonen hinausliefen. Dann sagte sie, dass die „Erklärung nicht in Ordnung“ sei, bevor sie dem im Vereinigten Königreich ansässigen Palestinian Return Centre (PRC) das Wort erteilte, dem Verbindungen zur Hamas nachgesagt werden.

UN Watch ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Genf, die die internationale Organisation auf israelfeindliche Tendenzen hin überwacht.

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Neuer wies auf einen kürzlich erschienenen Bericht von UN Watch hin, der laut der Website der Organisation „mehr als 100 Lehrer, Schulleiter und andere Angestellte eruiert hatte, die in den sozialen Medien Hitler loben, Hass gegen Juden propagieren und Terroranschläge gegen israelische Zivilisten unterstützen.“

Als Reaktion auf die Anschuldigungen in dem Bericht kündigte die UNRWA an, gegen zehn seiner Mitarbeiter zu ermitteln, um festzustellen, ob einer von ihnen „gegen die Richtlinien für soziale Medien verstoßen hat, die es dem Personal untersagen, sich online parteiisch zu verhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung der UNRWA.

Das PRC wird von der israelischen und der deutschen Regierung beschuldigt, mit der Hamas in Verbindung zu stehen, einer militanten Bewegung mit Sitz im Gazastreifen, die von Israel, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union als terroristische Organisation eingestuft wird.

In einem Geheimdienstbericht des deutschen Innenministeriums aus dem Jahr 2011 heißt es: „Die Hamas operiert nicht offen in Europa. Stattdessen nutzt sie zum Beispiel das Palestinian Return Centre in London als Forum“.

Das PRC bestreitet jegliche Verbindung zur Hamas und drohte 2015 mit rechtlichen Schritten gegen die israelische Regierung wegen der Vorwürfe, die NGO sei mit der Terrorgruppe verbunden.

(Aus dem Artikel UNHRC Stops Video Quoting Antisemitic Posts by UNRWA Teachers“, der bei The Algemeiner erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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