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Türkei schickt 4.000 Syrien-Kämpfer nach Aserbaidschan

Regierungsnahe Medien berichten über das Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan
Türkische Medien berichten über das Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan (© Imago Images / ZUMA Wire)

Präsident Erdogan versicherte in einem Telefongespräch mit seinem aserbaidschanischen Kollegen, dass die Türkei „mit allen Mitteln“ an der Seite ihrer „Brudernation“ stehen werde.

Zeit Online

Die Kämpfe zwischen pro-armenischen Rebellengruppen und der aserbaidschanischen Armee in der Region Bergkarabach halten nach offiziellen Angaben weiter an. In der Nacht zum Montag habe es erneut „intensive Kämpfe“ gegeben, teilte ein Sprecher der pro-armenischen Regionalregierung in Bergkarabach mit. Die Zahl der Toten stieg demnach auf 39. (…)

Derweil wirft Armenien der Türkei vor, sich massiv in den Konflikt um die Region Bergkarabach einzumischen. Die Agentur Interfax zitierte den armenischen Botschafter in Russland mit den Worten, die Türkei habe rund 4.000 Kämpfer aus Nordsyrien nach Aserbaidschan geschickt. Die Agentur Ria berichtete, der Botschafter habe erklärt, die Kämpfer würden bei den Zusammenstößen in Bergkarabach eingesetzt. Aserbaidschan wies die Vorwürfe zurück.

Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan streiten seit Jahrzehnten um die in Aserbaidschan gelegene, mehrheitlich von Armeniern bewohnte Kaukasusregion Bergkarabach. Am Sonntag war der militärische Konflikt nach Jahren relativer Ruhe wieder neu entfacht. Aserbaidschans Armee und von Armenien unterstützte Rebellentruppen lieferten sich heftige Gefechte. Die Regierungen in Baku und Jerewan verhängten das Kriegsrecht und beschuldigten sich gegenseitig der Eskalation.

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(Aus dem Artikel „Turkey to support Azerbaijan with all its means against Armenia’s attacks“, der bei Zeit Online erschienen ist.)

Hürriyet Daily News

Präsident Recep Tayyip Erdoğan brachte in einem Telefongespräch mit dem aserbaidschanischen Präsidenten İlham Alijew die volle Unterstützung Ankaras für Baku zum Ausdruck. (…) „Mit einem neuen Angriff gegen Aserbaidschan hat Armenien erneut gezeigt, dass es die größte Bedrohung für Frieden und Ordnung in der Region darstellt. Das türkische Volk steht wie immer mit allen Mitteln an der Seite seiner aserbaidschanischen Brüder“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan am 27. September auf Twitter.

Während er die internationale Gemeinschaft für „Doppelmoral und unzureichende Reaktion“ angesichts der armenischen Angriffe kritisierte, drückte Erdoğan seine Enttäuschung über die Minsker Gruppe aus, der es in den in den letzten 30 Jahren nicht gelungen ist, eine Lösung für das Problem zu finden. Erdoğan sagte im Telefongespräch mit Alijew, die Türkei werde ihre Solidarität mit Aserbaidschan im Sinne des Gedankens von „zwei Staaten – eine Nation“ verstärken,

(Aus dem Artikel „Turkey to support Azerbaijan with all its means against Armenia’s attacks“, der bei Hürriyet Daily News erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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