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Trump will US-Truppen zu Ölfeldern in Syrien verlegen

Nachdem der US-Präsident ankündigte, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen und so die türkische Militäraktion gegen die Kurden ermöglichte, scheint er nun einen Rückzug vom Rückzug zu machen.

„Er hole die Truppen nach Hause – mit dieser Begründung hatte Donald Trump zuletzt den überraschenden Abzug aller US-Einheiten aus Nordsyrien untermauert. Nun scheint sich eine weitere massive Kursänderung in der amerikanischen Syrien-Taktik abzuzeichnen. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend melden, plant das Pentagon, zusätzliche militärische Kräfte zum Schutz der Ölfelder in den Osten Syriens zu schicken.

Und dabei scheint es um keine unerhebliche Truppenzahl zu gehen. Das Magazin Newsweek berichtet unter Berufung auf einen Pentagon-Vertreter, das Verteidigungsministerium wolle bis zu 30 ‚Abrams‘-Panzer und zusätzliche Soldaten zum Schutz der Ölfelder nach Ostsyrien schicken. Das Weiße Haus müsse den Plänen noch zustimmen. CNN meldet aber, dass der Plan ‚relativ zügig‘ umgesetzt werden soll. Die Truppenbewegung soll verhindern, dass die von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kontrollierten Ölfelder wieder an die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) oder an „andere destabilisierende Akteure“ fallen, sagte ein Vertreter des Pentagons am Donnerstag (Ortszeit). (…)

Nach Schätzungen verschiedener US-Medien könnte die Zahl der nötigen Soldaten größer sein als die rund tausend aus dem Norden abgezogenen Kräfte, zum großen Teil Spezialeinheiten. Trumps Argument von der Rückholung der US-Truppen und einem Totalabzug könnte demnach kaum noch gelten. (…) Präsident Trump hatte die US-Truppen in Syrien vor knapp drei Wochen aus der Grenzregion zur Türkei abgezogen. Daraufhin begann die Türkei eine Offensive, die sich gegen die Kurdenmiliz YPG richtete. (Bericht des Spiegel: „USA wollen offenbar Panzer zu syrischen Ölfeldern schicken“)

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