Während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in einer Sackgasse stecken, drohte der US-Präsident mit der Wiederaufnahme militärischer Maßnahmen.
Die Zeit für ein Abkommen läuft ab, warnte US-Präsident Donald Trump das iranische Regime am Sonntag. »Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird nichts mehr von ihnen übrig sein. Zeit ist von entscheidender Bedeutung! Präsident DJT«, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Trump soll am Sonntag auch ein Telefongespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt haben, während der Netanjahu bereits am Sonntagmorgen sagte, dass »auch wir unsere Augen in Bezug auf den Iran offenhalten. Ich werde heute, wie alle paar Tage, mit unserem Freund Präsident Trump sprechen. Ich werde mir seine Eindrücke von seiner China-Reise anhören und vielleicht auch über andere Angelegenheiten sprechen. Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten; wir sind auf jedes Szenario vorbereitet.«
Keine Annäherung
Unterdessen teilte eine israelische Quelle Kan News mit, dass Trump grünes Licht für einen gemeinsamen Angriff der USA und Israels geben könnte. Dabei würde die nationale Energieinfrastruktur des Landes auf der Zielliste stehen, wie der öffentlich-rechtliche Sender anmerkte. In der vorherigen Runde hatte das Weiße Haus letztlich noch entschieden, diese nicht anzugreifen. Die amerikanische »Operation Epic Fury« und die israelische »Operation Roaring Lion« wurden gemeinsam am 28. Februar gestartet, wobei seit dem 8. April ein Waffenstillstand gilt.
Die iranische Führung geht zunehmend davon aus, dass Trump die Militäraktionen wieder aufnehmen wird, und verfolgt eine Strategie der »Täuschung und Verzögerung«, um Zeit zu gewinnen und eine Rückkehr zum Krieg zu erschweren, so zwei regionale Geheimdienstmitarbeiter, die am Sonntag von Fox News zitiert wurden.
Pakistan hat den Vereinigten Staaten einen überarbeiteten iranischen Vorschlag zur Beendigung des anhaltenden Konflikts vorgelegt. Dies berichtete Reuters am Montag unter Berufung auf eine pakistanische Quelle. Währenddessen stecken die diplomatischen Bemühungen offenbar weiterhin in einer Sackgasse. »Wir haben nicht viel Zeit«, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass beide Seiten »ständig ihre Zielvorgaben ändern«, als sie gefragt wurde, ob die Differenzen in den Verhandlungen schnell überbrückt werden könnten. Einzelheiten des Vorschlags wurden vorerst nicht bekannt.






