Währenddessen erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, die USA hätten sich im Rahmen der Absichtserklärung verpflichtet, Israel zum Schweigen zu bringen.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch gegenüber Reportern, dass die technischen Gespräche mit dem iranischen Regime in Doha »sehr gut« verliefen. Teheran habe bei der Umsetzung der am 17. Juni unterzeichneten Absichtserklärung »große Fortschritte gemacht« und komme mit den Vereinigten Staaten »sehr gut aus«, sagte Trump gegenüber Reportern auf der Joint Base Andrews.
»Wir haben ihnen letzte Woche sehr hart zugesetzt«, sagte Trump, als er zu Berichten befragt wurde, er habe erwogen, den Krieg mit dem Iran wieder aufzunehmen: »Ich glaube, es geht ihnen gut. Es geht um die Denuklearisierung des Iran – ganz einfach. Und der Iran darf keine Atomwaffe besitzen.«
Der iranische Parlamentspräsident und Chefunterhändler des Regimes, Mohammad Bagher Ghalibaf, erklärte am Dienstag, Teheran werde sich nicht an weiteren Gesprächen beteiligen, bis die in der Absichtserklärung festgelegten Bedingungen erfüllt seien, darunter ein Ende der Kämpfe an allen Fronten. Er erklärte, die aktuellen Verhandlungen zielten darauf ab, sicherzustellen, dass die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen erfüllten.
US-Vizepräsident JD Vance sagte in einem Interview am Dienstag, dass die Verhandlungen noch »viel Spielraum« böten, und fügte hinzu, dass Trump »ständig versuche, herauszufinden, wie er einen Vorteil für das amerikanische Volk erzielen könne. Eines der Dinge, die ich an den Iranern einfach faszinierend und frustrierend finde, ist, dass sie sagen: ›Nein, nein, es finden keine Friedensgespräche statt, aber es gibt technische Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran über das Friedensabkommen.‹ Das ist eine persische Verhandlungstaktik und ein persisches rhetorisches Mittel, das ich nicht verstehe, aber so gehen die Iraner nun einmal vor.«
Drohung
Unterdessen drohte der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Mittwoch, Israel werde »eine Lektion erteilt«, sollte es Teheran bedrohen. Die Bedingungen der Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran »sind glasklar und für alle einsehbar«, schrieb Araghchi in einem Beitrag auf X. US-Präsident Donald Trump »hat die USA dazu verpflichtet, ihren Schützlingen in Tel Aviv einen Maulkorb anzulegen. Wenn sie ihren Herrn ignorieren, wird der Iran ihnen eine Lektion erteilen. Jede Drohung gegen unser Volk und unsere Führung wird eine sofortige, kraftvolle Reaktion nach sich ziehen.«
Araghchi reagierte damit auf Äußerungen des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz, nach denen der oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) »zur Tötung markiert« sei.
Die IDF seien »vorbereitet und in Alarmbereitschaft« für einen möglichen iranischen Raketenbeschuss auf Israel. Jerusalem habe eine Reihe von Zielen innerhalb der Islamischen Republik vorbereitet, die im Fall der Fälle angegriffen würden, erklärte Katz auf einer Pressekonferenz zur israelischen Verteidigungsdoktrin. »Wenn wir gesicherte Erkenntnisse über iranische Entscheidungen haben, werden wir entsprechend handeln. Wenn der Iran uns mit Raketen angreift, werden wir mit Gewalt reagieren. Das haben wir den Amerikanern klar gemacht.«






