Das Abkommen mit Teheran müsse sicherstellen, dass das iranische Regime niemals in den Besitz einer Atombombe gelangt, sagte US-Präsident Donald Trump.
Donald Trump sagte am Samstag, es bestehe keine Eile, ein Abkommen mit dem Iran zu erzielen. Der US-Präsident erklärte gegenüber Fox News, seine Priorität liege weiterhin darin, Teheran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu erwerben. »Langsam aber sicher bekommen wir, glaube ich, was wir wollen«, sagte der Präsident. »Ich würde gerne sagen, dass ich es eilig habe, denn wissen Sie was, die Benzinpreise werden in den Keller rutschen, aber wenn man es eilig hat, schließt man kein gutes Abkommen.«
Die einzige Garantie, auf der er bestehe, sei, »dass es keine Atomwaffen geben wird. Dem haben sie zugestimmt, und das war sehr interessant«. Sollte das islamische Regime den Forderungen Washingtons in den diplomatischen Gesprächen nicht zustimmen, werde die Situation »auf andere Weise enden«, betonte Trump.
Bereits am Freitag sagte Trump, er habe sein Treffen im Lagezentrum des Weißen Hauses einberufen, um eine »endgültige Entscheidung« über ein Abkommen mit der Islamischen Republik zu treffen. »Der Iran muss zustimmen, dass er niemals eine Atomwaffe oder -bombe besitzen wird. Die Straße von Hormus muss unverzüglich geöffnet werden, ohne Gebühren, für den uneingeschränkten Schiffsverkehr in beide Richtungen.« Die Islamische Republik müsse alle Minen in der Meerenge entfernen, wobei die Vereinigten Staaten bereits zahlreiche »mit unseren großartigen Unterwasser-Minensuchbooten« beseitigt hätten.
Der Präsident fügte hinzu, »durch unseren mächtigen B2-Bomberangriff vor elf Monaten« sei das »angereicherte Material, manchmal auch als ›nuklearer Staub‹ bezeichnet, tief unter der Erde vergraben, unter praktisch eingestürzten Bergen«. Dieses Material solle »von den Vereinigten Staaten ausgegraben werden, um es »in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik Iran sowie der Internationalen Atomenergie-Organisation zu zerstören.«
Zielvorgabe nicht geändert
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bekräftigte am Wochenende ebenfalls, dass die Trump-Regierung nur ein »großartiges Abkommen« mit dem Iran schließen werde, und warnte, dass das Scheitern einer solchen Einigung zu erneuten militärischen Maßnahmen führen könnte. »Nur ein Präsident war bereit, alles auf eine Karte zu setzen und nach 47 Jahren sicherzustellen, dass der Iran nicht in der Lage ist, eine Atomwaffe zu besitzen. Diese Zielvorgabe hat sich nicht verschoben.«
Das iranische Regime könne »dies entweder jetzt durch ein Abkommen erreichen – und wir glauben, dass wir in einer guten Position sind, dieses Abkommen zu schließen. Oder sie können es mit dem Kriegsministerium ausfechten. Und wir sind bereit – wir sind heute sogar noch stärker aufgestellt als am ersten Tag –, dies auf diese Weise anzugehen, wenn es sein muss. Aber er [Präsident Trump] würde es vorziehen, dies nicht zu tun«, fügte der Minister hinzu.






