Der US-Präsident ruft die Terrororganisation Hisbollah zur Ruhe auf, während die diplomatischen Bemühungen um einen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon weitergehen.
US-Präsident Donald Trump forderte die Hisbollah am Freitag auf, sich während der aktuellen Waffenruhe ruhig zu verhalten. Er äußerte die Hoffnung, dass die vom Iran unterstützte Terrororganisation von weiterer Gewalt Abstand nehmen werde. »Ich hoffe, dass sich die Hisbollah in dieser wichtigen Zeit anständig und gut verhält«, schrieb Trump in den sozialen Medien. »Es wäre ein großartiger Moment für sie, wenn sie das tun würden. Kein Töten mehr. Es muss endlich Frieden geben! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.«
Israel und der Libanon einigten sich am Donnerstag auf einen zehntägigen Waffenstillstand, nachdem Trump mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun telefoniert hatte.
Abkommen voranbringen
Netanjahu erklärte am Donnerstagabend, dass ein möglicher diplomatischer Durchbruch mit dem Libanon zu einem Friedensabkommen führen könnte, betonte jedoch, dass jeglicher Fortschritt die Entwaffnung der Hisbollah erfordern würde. »Wir haben die Chance, ein historisches Friedensabkommen mit dem Libanon zu schmieden. Präsident Trump beabsichtigt, den Präsidenten des Libanon und mich einzuladen, um zu versuchen, dieses Abkommen voranzubringen.«
Nachdem Trump den Waffenstillstand in den sozialen Medien angekündigt hatte, veröffentlichte das US-Außenministerium eine Erklärung, in der die Vereinbarung zwischen den Parteien detailliert dargelegt wurde. »Israel und der Libanon werden eine Einstellung der Feindseligkeiten« für »einen ersten Zeitraum von zehn Tagen« umsetzen. Dies ist eine »Geste des guten Willens seitens der israelischen Regierung, um Verhandlungen in gutem Glauben hin zu einem dauerhaften Sicherheits- und Friedensabkommen zwischen Israel und dem Libanon zu ermöglichen.«
Unterdessen einigten sich der israelische Botschafter und die libanesische Botschafterin in den Vereinigten Staaten am Dienstag darauf, dass ihre Länder direkte Verhandlungen führen werden, nachdem es zum ersten Mal seit 1993 zu einem Treffen zwischen den beiden Seiten gekommen war.






