Während dank ihm nun zum ersten Mal seit 3.000 Jahren Frieden im Nahen Osten herrsche, widerspricht die Hamas Trumps Erklärung, sie habe ihrer Entwaffnung zugestimmt.
US-Präsident Donald Trump nahm beim National Prayer Breakfast am vergangenen Donnerstag den Verdienst der Herstellung von Frieden in Gaza und im Nahen Osten für sich in Anspruch. Der Präsident erklärte, die Hamas müsse nach dem Ende des Krieges in Gaza ihre Waffen abgeben. »Jetzt müssen sie sich entwaffnen. Einige Leute sagen, dass sie das nicht tun werden, aber sie werden es tun, und wenn sie es nicht tun, wird es sie nicht mehr geben. Aber sie haben zugestimmt, sich zu entwaffnen.«
Angesichts Verhandlungen mit dem Iran in Katar spielte Trump das Risiko eines größeren Konflikts in der Region herunter und behauptete, seine Regierung habe »Frieden im Nahen Osten« erreicht. »Zum ersten Mal seit 3.000 Jahren haben wir Frieden«, sagte der US-Präsident. »Es gibt kleine Glutnester, aber das ist nichts Besonderes.«
Hamas widerspricht
In der Vergangenheit hatten hochrangige Hamas-Vertreter der Darstellung Trumps wiederholt widersprochen So erklärte etwa Musa Abu Marzouk Ende Januar gegenüber Al Jazeera, dass seine Organisation niemals einer Entwaffnung zugestimmt habe. »Wir haben keinen einzigen Moment lang über die Übergabe der Waffen oder irgendeine Formel zur Vernichtung, Übergabe oder Entwaffnung gesprochen«, behauptete Abu Marzouk in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender Katars.
Auch Hamas-Führer Khaled Mashaal hat zuvor schon öffentlich die Forderungen nach einer Entwaffnung seiner Gruppe zurückgewiesen und am 6. Dezember erklärt, dass »der Schutz des Widerstandsprojekts und seiner Waffen Teil des Rechts unseres Volkes auf Selbstverteidigung darstellt. Der Widerstand und seine Waffen sind die Ehre und der Stolz der Ummah [islamische Nation]. Tausend Erklärungen sind nicht so viel wert wie ein einziges Projektil«, sagte Mashal damals auf einem Anti-Israel-Gipfel in Istanbul.
At the Al Jazeera Terror Forum, Hamas leader Khaled Meshal stated that Hamas will not disarm.
— Eitan Fischberger (@EFischberger) February 8, 2026
Now, if its patrons in Qatar wanted Hamas to lay down its arms, then it would. But they don’t. So it won’t.pic.twitter.com/Wv803swr4t






