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Tod von Saeb Erekat: Auf BBC darf man palästinensische Führer nicht kritisieren

Die israelische Abgeordnete Sharren Haskel und der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat
Die israelische Abgeordnete Sharren Haskel und der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat (Quelle: Israel&Stuff)

Weil Knesset-Mitglied Sharren Haskel darauf hinwies, dass der verstorbene Chefunterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde, Saeb Erekat, den bewaffneten Kampf gegen Israel unterstützte, sagte der britische TV-Sender BBC ein geplantes Interview mit ihr ab.

Yonatan Gottleib

Die British Broadcasting Corporation (BBC) sagte ein von geplantes Interview mit der Likud-Abgeordneten Sharren Haskel ab, nachdem dem Sender Angaben Haskels zufolge klar geworden war, dass die israelische Parlamentarierin nicht um den Tod des Terror-Unterstützers Erekat trauert.

Laut Haskel stimmte sie der Bitte der BBC zu, über den Tod von Erekat interviewt zu werden, sagte aber im Vorgespräch, dass Erekat „den bewaffneten Kampf gegen den Staat Israel förderte, finanzierte und forcierte.“ Wenige Minuten später wurde sie erneut von der BBC angerufen und darüber informiert, dass das Interview mit ihr abgesagt worden sei.

„Vor einigen Stunden kontaktierte mich die BBC und bat mich um ein Interview zum Tod von Saeb Erekat“, schrieb Haskel auf ihrem Twitter-Account. „In einem Briefing-Gespräch mit mir erklärte ich, dass Erekat, obwohl er auf Englisch als Friedensstifter dargestellt wurde, auf Arabisch den bewaffneten Kampf gegen den Staat Israel förderte, finanzierte und vorantrieb. Auch in seinen letzten Tagen kämpfte er gegen den historischen Frieden, der zwischen Israel und den arabischen Staaten unterzeichnet worden war, die endlich erkannt haben, dass das Hindernis für den Frieden die Palästinenser sind und nicht Israel.“

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„Als ich sie dann an Erekats Aussage erinnerte, dass Israel seine Position immer zurückziehen habe müssen, weshalb die Palästinenser an ihrer Politik der Ablehnung festhalten könnten, beendete der BBC-Angestellte höflich das Gespräch“, schrieb sie. „Nach einigen Minuten meldete sich der Sender wieder bei mir und informierte mich, dass das Interview abgesagt wurde.“

(Aus dem Artikel „BBC cancels interview with Knesset Member for telling truth about Saeb Erekat, der bei Israel&Stuff erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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