Laut einem syrischen Journalisten setzten Familien in Gaza ihre Kinder absichtlich den israelischen Streitkräften aus, um im Falle einer Verletzung Gelder aus dem Terrorfonds der Autonomiebehörde zu zu beziehen.
Das israelische Außenministerium twitterte am Dienstag das Video des syrischen Journalisten Mustafa al-Miqdad, in dem behauptet wird, dass einige Bewohner Gazas ihre Kinder absichtlich in gefährliche Situationen schicken, in der Hoffnung, dass sie dabei von israelischen Streitkräften verletzt werden, damit die Familien Entschädigungszahlungen von der Palästinensischen Autonomiebehörde erhalten können.
»Vor Jahren gab es an der Grenze zu Gaza Spannungen mit dem zionistischen Feind. Es gab Menschen, die dort zu Protesten und Demonstrationen gingen. Als Familien gingen einige zusammen mit ihren Kindern… damit diese verletzt werden oder ihnen etwas zustößt, sodass sie danach die monatliche Hilfe oder das monatliche Gehalt erhalten konnten«, sagte al-Miqdad am 1. Februar in einem Interview mit Palestine TV, dem wichtigsten Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Das israelische Außenministerium twitterte: »Arbeitsplätze statt Dschihad. Sozialhilfe statt Krieg. Während ihre Bürger [mit der schlechten Lage] zu kämpfen haben, spricht der Haushalt der Palästinensischen Autonomiebehörde eine düstere Sprache. Sie investiert nicht in die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern subventioniert den Terror. Palästinensische Kinder verdienen eine Zukunft, keine Belohnung für Gewalt. Beendet die Pay-for-Slay-Politik [der Bezahlung für Mord].«
Would you kill your child for money?
Palestinian parents brought their children to violence “so they would be injured… so they could receive the monthly salary.”
Kill your child. Collect your cash. That’s Pay-for-Slay#PalestinianChildMurder pic.twitter.com/445QrUdM3C— Pal Media Watch (@palwatch) February 3, 2026
Zynische Politik
Die israelische NGO Palestinian Media Watch (PMW), dies das Video ins Englische übersetzt hat, kommentierte auf es seinem X-Account mit den Worten: »Töte dein Kind. Hol dir dein Geld. Das ist Pay-for-Slay [Bezahlung für Mord].«
PMW warne seit Jahren, »dass Pay-for-Slay Anreize für Terror schafft. Aber wir hätten uns nicht vorstellen können, dass palästinensische Eltern ihre Kinder absichtlich Verletzungen und Schlimmerem aussetzen würden, nur um ein monatliches Gehalt zu erhalten. Und jetzt wird dies sogar vom palästinensischen Fernsehen selbst aufgedeckt«, sagte PMW-Gründer und -Direktor Itamar Marcus gegenüber JNS.
In der Vergangenheit enthüllte PMW, dass die Auszahlung von Terrorenten trotz der Behauptungen der Palästinensischen Autonomiebehörde, sie habe die Pay-for-Slay-Politik beendet, weitergehen. Im Oktober 2025 machte PMW öffentlich, dass 160 Terroristen, die von im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens und im Austausch israelische Geiseln freigelassen worden waren nun Schekel-Millionäre sind und insgesamt mindestens sechzig Millionen Euro (230 Millionen Schekel) von der PA erhalten hatten.






