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Folge 6: Die Griechen

Israels kurze 500 Jahre

Wer sind die Ptolemäer, die nach den Eroberungen von Alexander dem Großen das Gebiet des heutigen Israel mehr oder weniger beherrschen, bis dann die Römer in der Region kommen?

Ab dem 4. Jahrhundert v.d.Z.

Nach den Eroberungen von Alexander dem Großen reicht das hellenistische, also das makedonische, Reich über die gesamte die Türkei, bis hinunter nach Ägypten, es umschließt Teile des Sinai und etliche andere Gebiete reihum, und auf der anderen Seite geht es hoch bis nach Indien und an den Himalaya. Wir sind um das Jahr 330 v.d.Z. und ab jetzt sind wir im Nahen Osten in der »Hellenistischen Zeit«.

Das von Alexander gewonnene Reich wurde nach seinem Nachfolger Ptolemäus benannt. Die Ptolemäer sind Griechen, und diese Griechen sind auch Bulgaren, Kosovaren und Türken. Später wird das halbe »Ptolemäische Reich« von anderen Griechen eingenommen, die sich Seleukiden nennen. Die Ptolemäer bleiben in der Folge mehr oder weniger dort, wo heute Ägypten ist. Die Hellenistische Zeit übertrifft an Dauer und Einfluss alles, was zuvor da gewesen war. Die Regierungsformen, auch die wirtschaftlichen und künstlerischen Errungenschaften der Epoche, bleiben mehr oder weniger bestimmend, bis gut 400 Jahre später die Römer kommen. Die gesamte Region wird in Provinzen unterteilt, und ein kleiner Teil in der Mitte dessen, was unter Babylonien und dem freundlichen, tempelbauenden Kaiser Kyros die »Provinz Jahud« hieß, bekommt nun den Namen der Provinz »Ioudaia«. Deren Hauptstadt ist Jerusalem.

Alles in allem lebten die Juden im vierten Jahrhundert Jahre v.d.Z. in einer angenehmen Zeit. Bis die Seleukiden kamen.

Sandra Kreislers Serie über »Israels kurze 5000 Jahre« erscheint einmal wöchentlich auf unserer Website. Sie können alle Folgen auch als Podcast hören und abonnieren. Der Podcast wird auf allen gängigen Podcast-Plattformen gestreamt.

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