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Teheran will auch Exiliranerinnen unter den Schleier zwingen

Exiliranerinnen in Brüssel protestieren gegen die Zwangsverschleierung
Exiliranerinnen in Brüssel protestieren gegen die Zwangsverschleierung (© Imago Images / ZUMA Wire)

Der Hijab ist das geeignetste Instrument der täglichen Erinnerung und Verfestigung von Unterdrückung, der die Islamische Republik auch im Westen lebende Iranerinnen unterwerfen möchte.

Monireh Kazemi, Neue Zürcher Zeitung

Wenn wir deutschen Exiliranerinnen versuchen, die deutsche Gesellschaft anhand unserer eigenen intimen Erfahrung vor der schleichenden frauen- und menschenverachtenden islamischen Ideologie zu warnen, bekommen wir als Antwort, dass die Geschehnisse in Iran überhaupt nichts mit Deutschland zu tun hätten. Aber die islamistischen Machthaber aus Teheran versuchen, unter dem Deckmantel der Kultur- und Religionsvereine auf die migrantischen Communitys und die Politik Deutschlands Einfluss zu nehmen. Und sie führen auch durch ihre Botschaften und Konsulate die Repressionen ganz konkret fort.

Seit über vierzig Jahren werden die iranischen Frauen gegen ihren Willen gezwungen, in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München mit Kopftuch und Schleier in die Botschaften und Konsulate zu gehen. Und der eigentliche Skandal: Seit Jahren ist es gängige Praxis in deutschen Standesämtern und Familiengerichten, Frauen mit iranischem Pass vor der Eheschließung eine Erlaubnis des Vaters abzuverlangen, vordergründig als „Empfehlung zur Anerkennung im Heimatland“. Faktisch aber ist das die Voraussetzung zur Eheschließung in Deutschland. So geht Kollaboration und Islamisierung.

Weiterlesen in der Neue Zürcher Zeitung: „Unter den Schleiern Irans: Das probate Mittel der Unterdrückung versucht Teheran auch bei Exiliranerinnen durchzusetzen

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