
Trump und die Golfstaaten: Was wirklich geschehen ist
Die Golfstaaten haben das Vertrauen verloren, dass die USA sie gegen iranische Angriffe verteidigen werden.

Die Golfstaaten haben das Vertrauen verloren, dass die USA sie gegen iranische Angriffe verteidigen werden.

Den zweiten Tag in Folge griff der Iran mit Drohnen und Raketen die Emirate an. Die Waffenruhe bröckelt zunehmend.

Wesentliche Teile des Wirtschaftsmodells der Emirate sind ohne ungestörte Flugverbindungen unmöglich.

Der Abgang der Emirate bedeutet eine Schwächung der OPEC. Der Ölpreis dürfte sinken, die Marktunsicherheit aber zunehmen.

Die internationale Gemeinschaft steckt enorme Ressourcen in die Diffamierung Israels. Die Katastrophe im Sudan interessiert dagegen niemanden.

Aus den Golfstaaten hagelt es Kritik an der Arabischen Liga, die nicht deutlich genug gegen iranische Angriffe Stellung bezogen habe.

Insbesondere im Emirat Dubai, das traditionell gute Kontakte zum Iran hatte, droht Hunderttausenden Iranern die Ausweisung.

In der Krone ergeht sich Kurt Seinitz in Völkerpsychologie, die Presse räumt einem Iran-Kommentar aus einer anderen Realität Platz ein.

Im globalen Ölhandel spielt die Straße von Hormus eine zentrale Rolle: Rund ein Fünftel des weltweiten Rohöls passiert täglich diese schmale Wasserstraße.

Von Shimon Sherman. Neben einigen kurzfristigen Auswirkungen wird der aktuelle Iran-Krieg auch langfristige Änderungen in der Politik der Golfstaaten nach sich ziehen.

Von Shimon Sherman. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain bestehen bislang darauf, eine Politik militärischer Passivität beizubehalten.

Von Shachar Kleiman. Während Israel lieber einen Sturz des iranischen Regimes sehen würde, hoffen die arabischen Staaten auf das Gegenteil, weil sie Instabilität fürchten.

Im neuen Lexikon-Beitrag widmen wir uns der ersten und einzigen Holocaust-Ausstellung der arabischen Welt, die 2021 in Dubai eröffnet wurde.

Während Saudi-Arabien die Muslimbruderschaft im eigenen Land verbietet, stärkt Kronprinz Mohammed bin Salman die islamistische Organisation im Ausland.

Von Shimon Sherman. Jüngste Entwicklungen haben den zuvor so monolithisch erscheinenden Block der Golfstaaten gespalten und Saudi-Arabien veranlasst, sich Katar und der Türkei anzunähern.

Die Bemühungen zur Beendigung des Krieges im Sudan wurden wieder aufgenommen, nachdem der Regierung eine neue Initiative unter US-Führung unterbreitet worden war.

Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.

Warum eine drastische Maßnahme der Vereinigten Arabischen Emirate gegen den politischen Islam Europa in Alarmbereitschaft versetzen sollte. Ein Kommentar.

Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Roman Deckert über den Krieg im Sudan, die dramatische humanitäre Lage im Land und die treibenden Kräfte des Konflikts.

Ali Rashid Al Nuaimi, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des Föderalen Nationalrats, sprach in per Video zur Knesset.

Im neuen Lexikonbeitrag widmen wir uns der strategisch wichtigen Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman.

Von Potkin Azarmehr. In den letzten fünfzig Jahren hat sich die Muslimbruderschaft in mehr als achtzig Ländern ausgebreitet und sich tief in westlichen Gesellschaften verankert.

Wenn BDS die Erfolgsmeldung herausgibt, wegen ihres Drucks ziehe sich Carrefour aus mehreren arabischen Ländern zurück, dann stimmt daran buchstäblich nichts.

Mit Milliardeninvestitionen positionieren sich die Vereinigten Arabischen Emirate als neue Ordnungsmacht in Afrika – und treten damit in direkte Konkurrenz zu China.

Anfang August unterzeichnete die Regierung ein Abkommen mit Golfstaaten im Wert von 14 Milliarden Dollar. Doch die Massaker zeigen die Fragilität Syriens auf.

Im Zuge seiner Nahost-Reise Mitte Mai äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu den Brennpunkten in der Region. Viele seiner Aussagen blieben vage.

Thomas von der Osten-Sacken über Trumps Kurswechsel gegenüber Syrien und die neue Rolle der absoluten Monarchien am Golf.

Im neuen Lexikon-Beitrag beschäftigen wir uns mit Staatsfonds im Nahen Osten, die zu den größten der Welt gehören.

Wunschvorstellungen über die Zukunft des Gazastreifens, in denen die Hamas einfach nicht vorkommt, kann man nicht als Plan bezeichnen.

Von Mike Wagenheim. Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten blieben auch nach dem Hamas-Massaker und während des Gazakriegs stabil.

Abu Dhabi könnte eine Rolle bei der vorübergehenden Verwaltung des Gazastreifens übernhemen, bis eine reformierte Palästinensische Autonomiebehörde die Verantwortung übernimmt.

Die in den Emiraten weit verbreitete Praxis der Verwandtenehen hat eine hohe Häufigkeit von Erbkrankheiten zur Folge.

Die separatistische Region am Horn von Afrika wäre ein idealer Standort, um von dort aus den Terror der Huthi-Milizen im nahe gelegenen Jemen zu bekämpfen.

Der Bürgerkrieg im Sudan wird nicht nur durch interne Machtkämpfe, sondern vor allem durch das Eingreifen externer Akteure befeuert.

Das in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emiraten diskutierte Szenario könnte eine vorübergehende internationale Mission im Gazastreifen vorsehen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate würden unter gewissen Bedingungen Truppen für eine Nachkriegs-Friedenstruppe im Gazastreifen zur Verfügung stellen.