
Syrien: Prominenter SDF-Kommandeur wird Vize-Verteidigungsminister
Im Rahmen des Abkommens zur Integration der SDF in den Staat Syrien wurde einer ihrer Kommandeure zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt.

Im Rahmen des Abkommens zur Integration der SDF in den Staat Syrien wurde einer ihrer Kommandeure zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt.

Im Chaos der Übergabe al-Hols von den kurdisch geführten SDF an syrische Regierungskräfte sollen tausende Insassen aus dem Lager für IS-Sympathisanten geflohen sein.

Die Auseinandersetzungen zwischen den kurdischen Regionen im Nordosten Syriens und der Regierung in Damaskus um die zukünftige Staatsform gehen weiter.

Im Mena-Watch-Talk erläutert Siamend Hajo die Gründe für den Zusammenbruch der kurdischen Autonomie in Syrien.

Von Amed Mardin. Ist die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angedachte Vision einer türkisch-kurdisch-arabischen Allianz sunnitischer Akteure realisierbar?

Laut den Kurden könne die Zukunft Syriens nicht in einem erneuerten Zentralismus mit islamistischem Anstrich bestehen.

Bei den jüngsten Verhandlungen zwischen Damaskus und den SDF habe zwar positive Stimmung geherrscht, greifbare Ergebnisse hätten sie aber kaum gebracht.

Bislang war die Umsetzung Abkommen zwischen dem Präsidenten und dem SDF-Führer gescheitert, doch jetzt könnte Bewegung in die Sache gekommen sein.

Die Abmachung sieht vor, die militärischen Institutionen im kurdischen Nordostsyrien unter das Kommando Damaskus‘ zu stellen. Uneinigkeit besteht über den Modus.

Die syrische Regierung drängt auf die Integration der von den Kurden geführten Kräfte des Landes und erteilt Forderungen nach Föderalismus erneut eine Absage.

Die Gespräche befassen sich mit IS-Häftlingen, der Integration der SDF in das syrische Militär und der kurdischen Selbstverwaltung.

In den letzten Wochen wurden an die 500 US-Soldaten abgezogen und mehrere US- Stützpunkte an die Syrischen Demokratischen Kräfte übergeben oder geschlossen.

Experten warnen vor einem Comeback des IS in Syrien, der über viele neue Rekruten und Waffen aus iranischen Beständen verfüge.

Die Entscheidung der USA, ihre Truppen aus Syrien abzuziehen, hat Befürchtungen geweckt, dass der IS das Machtvakuum ausnutzen und ein Comeback feiern könnte.

Nach mehrwöchigen Verhandlungen unterzeichnete die neue Regierung in Damaskus ein Abkommen mit den Kurden, dass allerdings eine Reihe von Frage offenlässt.

Nach einigen Treffen in den letzten Monaten einigten sich die kurdischen Vertreter in Syrien auf einen gemeinsamen Forderungskatalog gegenüber Damaskus.

Die kurdischen Parteien Syriens arbeiten an einem Abkommen, das darauf abzielt, ihre Position zu vereinheilichen und ihre Macht gegenüber Damaskus zu stärken.

Das Abkommen zwischen der Übergangsregierung in Damaskus und den Kurden hält die Türkei nicht von der Fortsetzung ihrer Militäroperationen in Syrien ab.

Der Oberbefehlshaber der kurdisch geführten Syrian Democratic Forces, Mazloum Abdi, lud den neuen syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa zu einem Besuch nach Rojava ein.

Neue Aktivitäten der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien zeigen, dass die Dschihadisten vom Machtvakuum profitieren, welches das zusammengebrochene Regime in Teilen des Landes hinterließ.

Die Türkei arbeitet hartnäckig daran, die kurdische Autonomie im Nordosten Syriens zu zerstören. Muss sie mit Widerstand rechnen?

Ähnlich wie die Kurden im Irak nach dem Sturz Saddam Husseins müssen nun die Kurden in Syrien eine grundsätzliche Entscheidung treffen.

HTS-Chef Ahmed al-Sharaa skizzierte erstmals seine Pläne für eine Neuordnung. Währenddessen werden Vertreter des Assad-Regimes verhaftet.

Der IS hat die Zahl seiner Anschläge deutlich erhöht. Er war immer schon gut darin, regionale Spannungen auszunutzen.

Ein neuer Beitrag in unserem Mena-Watch-Lexikon bietet einen Überblick über die lange Zeit unterdrückten Kurden in Syrien.

Ein türkischer Drohnenangriff auf den Konvoi eines Führers der Anti-IS-Allianz erhöht die Spannungen im kurdischen Nordirak.

Unter den 33.000 IS-Mitgliedern, die im berüchtigten syrischen Gefängnis Hasaka einsitzen, befinden sich auch dreitausend irakische Terroristen.

Die Kurden sind Washingtons wichtigste Verbündete im Kampf gegen den Islamischen Staat. Nun bestätigte das Zentralkommando der Vereinigten Staaten deren weitere militärische Unterstützung.

Trotz der Vorbereitungen zu einem Gipfeltreffen zwischen Erdogan und Assad behält sich die Türkei die Möglichkeit einer weiteren Bodenoffensive in Nordostsyrien vor.

Mit großer Skepsis beobachten die Vereinigten Staaten die militärischen Aktionen der Türkei in Nordsyrien. Vor allem die von Präsident Erdogan geplante Bodenoffensive steht im Zentrum der Kritik.

Während sich die Syrischen Demokratischen Kräfte auf eine türkische Bodenoffensive vorbereiten, evakuieren die USA ihr ziviles Personal aus der Region.

Das US-Außenministerium protestiert gegen türkische Pläne, Truppen nach Nordsyrien zu verlegen, weil es befürchtet, dadurch den IS in dieser Region zu stärken.

Die stellvertretende Führerin des kurdischen Demokratischen Rats Syriens kann sich eine Zusammenlegung der eigenen Streitkräfte mit dem syrischen Militär vorstellen, um zusammen gegen die Türkei vorzugehen.

Die US-geführte Koalition gegen den IS hat bislang keine zufriedenstellende Lösung gefunden, wie mit den ehemaligen Kämpfern des Kalifats verfahren werden soll.

Die Ermordung von Funktionärinnen und weiblichen Verwaltungsangestellten soll die Botschaft an die lokalen Räte senden, keine Frauen zu beschäftigen.

Obwohl der Oberbefehlshaber der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) sich gegen die Praxis der Kinderrekrutierung ausspricht, halten siech PKK-nahen Kader nicht an seine Befehle.