
Syrien: »Keine Freunde als die Berge«. Ist Rojava Geschichte?
Von Jonathan Schmidt-Dominé. In wenigen Tagen sind große Teile der von den SDF verwalteten Region in Nordostsyrien von Truppen der syrischen Interimsregierung erobert worden.

Von Jonathan Schmidt-Dominé. In wenigen Tagen sind große Teile der von den SDF verwalteten Region in Nordostsyrien von Truppen der syrischen Interimsregierung erobert worden.

Während die Proteste im Iran eskalieren, fordern kurdische Oppositionsgruppen den Sturz der Islamischen Republik und einen Regimewechsel.

Von Amed Mardin. Ist die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angedachte Vision einer türkisch-kurdisch-arabischen Allianz sunnitischer Akteure realisierbar?

Von Neli Shoifer. Ausgerechnet in Meißen, das als AfD-Hochburg gilt, fand ein Seminar zu Antisemitismus, Zionismus und den politischen Beziehungen zwischen Kurden und Juden statt.

Laut den Kurden könne die Zukunft Syriens nicht in einem erneuerten Zentralismus mit islamistischem Anstrich bestehen.

In Israel wird das enge Verhältnis des US-Botschafters in der Türkei zu Erdogan und sein negativer Einfluss auf die Entwicklungen in Nahost mit Sorge verfolgt.

Die Wahlen im Irak endeten mit weitgehend vorhersehbaren Ergebnissen: Die vom Iran unterstützten Parteien des Koordinierungsrahmens errangen die Mehrheit.

Die kurdische PKK hat ihre Kämpfer aus dem türkischen Hoheitsgebiet abgezogen und in den Nordirak verlegt, was Ankara als Beginn einer »terrorfreien Türkei« begrüßt.

Bei den jüngsten Verhandlungen zwischen Damaskus und den SDF habe zwar positive Stimmung geherrscht, greifbare Ergebnisse hätten sie aber kaum gebracht.

Bislang war die Umsetzung Abkommen zwischen dem Präsidenten und dem SDF-Führer gescheitert, doch jetzt könnte Bewegung in die Sache gekommen sein.

Die Abmachung sieht vor, die militärischen Institutionen im kurdischen Nordostsyrien unter das Kommando Damaskus‘ zu stellen. Uneinigkeit besteht über den Modus.

Günther Jikeli hinterfragt im Gespräch mit Maya Zehden die gesellschaftlichen Auswirkungen des wachsenden Islamismus in Deutschland.

Afrin war Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften der Regierung und Milizen der von Ankara unterstützten Syrian National Army.

Die neuen Behörden in Syrien stehen vor schwierigen Herausforderungen, welche die Einheit des Landes gefährden und die Gefahr neuer Auseinandersetzungen bergen.

Weil es nichts Besseres gibt, setzt der Westen auf al-Sharaa und ein geeintes Syrien. Dabei wird verdrängt, dass Syrien eben kein eigentlicher Nationalstaat ist.

Von Joseph Puder. Unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit starteten die Behörden des Irans eine groß angelegte Kampagne zur Verhaftung von hauptsächlich kurdischen Zivilisten.

Die syrische Regierung drängt auf die Integration der von den Kurden geführten Kräfte des Landes und erteilt Forderungen nach Föderalismus erneut eine Absage.

Seit Beginn des Krieges mit Israel wurden im Iran mindestens neunhundert Zivilisten unter dem Verdacht der Kollaboration festgenommen, darunter auch viele Frauen.

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan bekräftigt die historische Abkehr seiner Gruppe vom bewaffneten Kampf und der Forderung nach einem kurdischen Staat.

Seit Jahrzehnten bemüht sich die iranische Opposition, eine gemeinsame Plattform zu schaffen. Nun liegt ein neuer Versuch vor.

Kurdische politische Gruppen rufen angesichts des Kriegs zwischen Israel und dem Iran zu einem Aufstand gegen die Islamische Republik auf.

Die Gespräche befassen sich mit IS-Häftlingen, der Integration der SDF in das syrische Militär und der kurdischen Selbstverwaltung.

In den letzten Wochen wurden an die 500 US-Soldaten abgezogen und mehrere US- Stützpunkte an die Syrischen Demokratischen Kräfte übergeben oder geschlossen.

Experten warnen vor einem Comeback des IS in Syrien, der über viele neue Rekruten und Waffen aus iranischen Beständen verfüge.

Die Kurdische Arbeiterpartei PKK gab offiziell ihre Auflösung bekannt. Dies ist ein historischer Schritt nach dem jahrzehntelangen Konflikt mit der Türkei.

Die Entscheidung der USA, ihre Truppen aus Syrien abzuziehen, hat Befürchtungen geweckt, dass der IS das Machtvakuum ausnutzen und ein Comeback feiern könnte.

Präsident Ahmed al-Sharaa besteht auf Einheit des Staates, nachdem kurdische Parteien eine Dezentralisierung des Syriens gefordert hatten.

Nach mehrwöchigen Verhandlungen unterzeichnete die neue Regierung in Damaskus ein Abkommen mit den Kurden, dass allerdings eine Reihe von Frage offenlässt.

Nach einigen Treffen in den letzten Monaten einigten sich die kurdischen Vertreter in Syrien auf einen gemeinsamen Forderungskatalog gegenüber Damaskus.

Die kurdischen Parteien Syriens arbeiten an einem Abkommen, das darauf abzielt, ihre Position zu vereinheilichen und ihre Macht gegenüber Damaskus zu stärken.

Das am Montag unterzeichnete Abkommen zwischen dem syrischen Interimspräsidenten und dem SDF-Chef erkennt die Kurden als integralen Bestandteil Syrien an.

Das Abkommen zwischen der Übergangsregierung in Damaskus und den Kurden hält die Türkei nicht von der Fortsetzung ihrer Militäroperationen in Syrien ab.

Die von Ahmed al-Sharaa angeführte Übergangsregierung hat Berichten zufolge nach der Einigung mit den Kurden auch ein Abkommen mit drusischen Führern abgeschlossen.

Abdullah Öcalan rief die PKK auf, ihre Waffen niederzulegen. Das könnte Auswirkungen auf die kurdischen Milizen im benachbarten Syrien haben.

Die syrischen Kurden wollen ihre im Krieg erreichte Autonomie erhalten, die Zentralregierung fordert ihre Eingliederung in einen einheitlichen Staat.

Die PKK ist bereit, den Kampf zu beenden und sich aufzulösen, aber das müsse unter persönlicher Führung durch Öcalan geschehen.