
Iran-Krieg: Trumps haltlose Vorwürfe gegen die Kurden
Was aus den kolportierten Plänen der USA wurde, bewaffnete kurdische Kräfte in ihrem Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen.

Was aus den kolportierten Plänen der USA wurde, bewaffnete kurdische Kräfte in ihrem Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen.

Obwohl das Sprichwort »Die Kurden haben keine Freunde außer den Bergen« schon sehr alt ist, lässt es sich auch heute auf die Beziehungen zu den USA anwenden.

Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.

In seinem Videobeitrag analysiert Thomas von der Osten-Sacken die Meldungen über eine Zusammenarbeit iranisch-kurdischer Kräfte mit den USA und Israel.

Kurdische Gruppen im Irak verhandeln mit Washington, ob sie die Streitkräfte der Islamischen Republik angreifen sollen, um einen Aufstand im Iran zu erleichtern.

Angesichts der Proteste gegen das Regime und eines möglichen US-Kriegs gegen den Iran schlossen sich fünf kurdische Parteien im Irak zu einer Koalition zusammen.

Wie Aktivisten berichten, weisen dutzende Fälle darauf hin, dass die Genitalverstümmelung von Mädchen in Irakisch-Kurdistan weiterhin praktiziert wird.

Thomas von der Osten-Sacken im Gespräch über Kurdistan, Syrien, den Iran und den Irak im Januar 2026.

In Irakisch-Kurdistan treten nach einer Zeit relativer Ruhe nun erneut islamistische Organisationen auf den Plan, die mit viel Geld aus den Golfstaaten unterstützt werden.

Während im Irak der Abzug der US-Truppen anläuft, halten sich schiitische Milizen mit Angriffen zurück. Gleichzeitig wächst der Druck von außen.

Da das Abkommen zur Rückkehr der Jesiden in ihre Heimat nicht vollständig umgesetzt ist, muss ein großer Teil der Bevölkerung noch immer in Lagern ausharren.

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan bekräftigt die historische Abkehr seiner Gruppe vom bewaffneten Kampf und der Forderung nach einem kurdischen Staat.

Die Situation jesidischer Flüchtlinge im Irak hat sich in den letzten Monaten nachhaltig verschlechtert. Das liegt unter anderem an gestrichenen US-Hilfsgeldern.

Thomas von der Osten-Sacken spricht im Interview mit dem Demokratischen Salon über die Chancen einer syrischen Demokratie

In der kurdischen Autonomieregion wurde ein neues Parlament gewählt. Große Überraschungen brachte das Ergebnis nicht, Verlierer sind die islamistischen Parteien.

Das Urteil ist ein Meilenstein in der Strafverfolgung, nicht nur, weil es die erste Verurteilung dieser Art ist, sondern auch wegen der ausgesendeten Botschaft.

Thomas von Osten Sacken im Gespräch mit Aya Jalal, Mitarbeiterin des Jinda Zentrum in Dohuk, das sich um jesidische Überlebende des Völkermordes kümmert.

Offizielle Stellen beschuldigten am Montag die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), für eine Reihe von großen Basarbränden im Irak verantwortlich zu sein.

Oliver M. Piecha sprach mit der jesidischen Aktivistin und Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Wadi, Basma Aldikhi über die Situation der Jesiden im Irak.

Die Demokratische Partei Kurdistans wird im Gegensatz zu den meisten politischen Parteien der Region Kurdistan an den kommenden Wahlen aus Protest gegen ein kürzlich ergangenes Urteil des Bundesgerichts nicht teilnehmen.

Die Pläne zur Aufstellung einer Saddam-Hussein-Statue in dem geplanten Museum von Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak sorgen für eine Kontroverse.

Irans Revolutionsgarden haben die Verantwortung für den Abschuss von Raketen auf Erbil, die Hauptstadt der autonomen Region Irakisch-Kurdistan, übernommen.

Gemeinsam mit den Vereinten Nationen arbeitet der Irak an einem Fahrplan zur Schließung der Lager in der Region Kurdistan und der Rückkehr der Bewohner in ihre Heimatstädte.

Wie der iranische Präsident Raisi erklärte, wird er die am 19. September ablaufende Frist für die Entwaffnung iranisch-kurdischer Oppositionsgruppen im Irak nicht mehr verlängern.

Bei türkischen Drohnenangriffen wurden im Nordirak mehrere PKK-Mitglieder getötet, als Außenminister Fidan gerade in Erbil zu Gast war.

Durch die fehlenden Kompensationszahlungen seitens der irakischen Regierung ist eine Rückkehr in ihre Heimatorte für Tausende von Vertriebenen unmöglich.

Nach monatelanger Fahndung ist es nun gelungen, einen gefährlichen Anführer der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Region Irakisch-Kurdistan festzunehmen.

Auch wenn der IS im Irak 2017 für besiegt erklärt wurde, stellt er vor allem in den zwischen den Kurden und der Zentralregierung umstrittenen Gebieten immer noch eine Gefahr dar.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigt eine neue Bodenoffensive in Syrien an, während er im Nordirak Stellungen der kurdischen PKK angreifen lässt.

Die anhaltenden iranischen Raketen- und Drohnenangriffe gegen die iranisch-kurdische Opposition im Nordirak sind nicht die ersten ihrer Art und werden nicht die letzten bleiben.

Am Sonntag startete die Türkei Angriffe gegen die Region Kurdistan, am Montag bombardierte der Iran die Provinzen Erbil und Sulaimani. Beiden Militäroperationen fielen Menschen zum Opfer.

Im Rahmen einer internationalen Irak-Konferenz bekräftigte die amerikanische Botschafterin, dem Land weiterhin beistehen und es in seiner Entwicklung fördern zu wollen.

Nach dem Beschuss von Stützpunkten kurdischern Oppositionsparteien in Irakisch-Kurdistan verlangt das iranische Regime nun deren Abzug und droht mit Konsequenzen.

Wegen der Angriffe der iranischen Revolutionsgarden auf kurdische Oppositionsgruppen mussten Hunderte Familien aus einem irakisch-kurdischen Flüchtlingslager fliehen.

Die fortwährenden iranischen Angriffe auf die Region Kurdistan rufen internationale Proteste hervor und werden vom Irak scharf verurteilt.

Mit den jüngsten Angriffen im Irak hat der Iran zumindest eines schon erreicht: Eine Welle der Solidarität mit den iranischen Protesten gegen die Islamische Republik.