
Briefe aus der Geiselhaft: Arbel Yehoud, die Cunio-Brüder und die Hoffnung der Proteste
Die ehemalige Hamas-Gefangene Arbel Yehoud erzählt von sexueller Gewalt durch ihre Geiselnehmer und wie Bilder der Geiselbewegung ihr das Leben retteten.

Die ehemalige Hamas-Gefangene Arbel Yehoud erzählt von sexueller Gewalt durch ihre Geiselnehmer und wie Bilder der Geiselbewegung ihr das Leben retteten.

In einem Interview schilderte David Cunio seine Entführung aus dem Kibbuz Nir Oz, die Gefangenschaft und Misshandlung durch die Hamas sowie sein Überleben.

Shoshan Haran, die gemeinsam mit sechs Familienmitgliedern fünfzig Tage lang von der Hamas gefangen gehalten wurde, veröffentlicht nun ihre Memoiren.

Der Waffenstillstand vom Oktober 2025 sah in der ersten Phase die Rückgabe aller festgehaltenen Geiseln und Leichen vor, was die Hamas noch nicht erfüllt hat.

Von Monika Polzin. Der Rückblick auf den Umgang der Vereinten Nationen mit den israelischen Geiseln der Hamas dokumentiert ein umfassendes Versagen.

Die fast zwei Jahre lange Gefangenschaft von Elkana Bohbot war geprägt von körperlicher Misshandlung, psychischer Qual und Angst um das Schicksal seiner Familie.

Von Adi Nirman und Mai Gonik. Romi Gonen berichtete in ihrem ersten umfassenden Interview seit ihrer Freilassung aus der Hamas-Gefangenschaft über wiederholte sexuelle Übergriffe.

Der von der Hamas entführte Guy Gilboa-Dalal hat neue Details über den Missbrauch preisgegeben, dem er während seiner Gefangenschaft in Gaza ausgesetzt war.

Ein von der Hamas in den Gazastreifen verschleppter Israeli arbeitete wochenlang an einem Fluchtweg aus dem Tunnel, in dem er gefangen gehalten wurde.

Sexuelle Gewalt gegen Israelis ist dokumentiert – und doch werden sie relativiert. Wie die Leugnung der Hamas-Verbrechen Teil einer größeren Erzählung geworden ist.

Von Karni Eldad. Während der zweijährigen Gefangenschaft seines Sohnes in Gaza wurde dessen achtzigjähriger Vater zum unerschütterlichen Bollwerk inmitten aller Verzweiflung.

Von Israel veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie Hamas-Terroristen vor dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz die Bergung von Geiselüberresten inszenieren.

Die Hamas-Geisel Eitan Mor wurde nach ihrer Entführung durch Terroristen am 7. Oktober 2023 ein Jahr lang in völliger Isolation gefangengehalten.

Rom Braslavski wurde in Gaza zwei Jahre lang völlig allein festgehalten, wobei er einen Teil dieser Zeit zusammen mit den Leichen ermordeter Geiseln verbrachte.

Die Verschiebungen infolge des Gaza-Krieges markieren eine Wende. Diese geopolitische Realität kollidiert fundamental mit dem Weltbild radikaler Israelkritiker.

Kritische Beobachter zweifeln daran, ob die vereinbarte Waffenruhe tatsächlich langfristig greifen wird. Dennoch wirkt der 13. Oktober wie ein epochaler Umbruch.

Nach mehr als zwei Jahren sind die noch lebenden Geiseln endlich frei. Ihre Geschichten von Hunger, Folter, sexueller Gewalt und Isolation sind schwer zu ertragen.

Die Vermittler müssen das Abkommen durchsetzen und sicherstellen, dass die Hamas für diesen Verstoß den Preis zahlt, sagten die Opferfamilien in einer Reaktion.

Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich sprach heute im Puls-24-Interview über die Freilassung der restlichen lebenden Geiseln aus der Hand der Hamas.

Von Avi Cohen. Am Donnerstag stömten strömten nach der Bekanntgabe einer Einigung zwischen Israel und der Hamas Hunderte Menschen auf den Platz der Geiseln in Tel Aviv.

Die Straße 232 veranschaulicht die Blutspur des Hamas-Pogroms: Schutzräume an Bushaltestellen wurden zu Todesfallen, künden aber genauso vom Überleben.

Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich sprach heute im Puls-24-Interview über Trumps Friedensplan für Gaza, dem bislang Israel nicht aber die Hamas zugestimmt hat.

Viele demonstrieren in Israel für die Freilassung der Geiseln und mittlerweile auch für ein Ende des Kriegs. Kürzlich forderten erste Stimmen radikalere Maßnahmen.

Ariel Marciano, Cousin einer ermordeten Gaza-Geisel, wurde in Santa Monica von pro-palästinensischen Demonstranten angegriffen, weil er Hebräisch sprach.

Seit Wochen nehmen die Proteste in Israel wieder zu. Für viele hat die Rückholung der Geiseln Priorität. Wie diese zu erlangen ist, herrscht jedoch Uneinigkeit.

Ilana Gritzewsky sagte vor dem UN-Sicherheitsrat aus, im Nasser-Krankenhaus festgehalten worden zu sein. Die Hamas bestreitet die Verwendung des Spitals.

Am 17. August gingen in Israel Hundertausende für die Geiselfreilassung und ein Kriegsende auf die Straßen. Die Organisatoren sprachen von einem großen Erfolg.

Eineinhalb Jahr war Itzhak Elgarat in Geiselhaft der Hamas. Er wurde von ihr zu Tode gefoltert.

Die in London versammelten Demonstranten warfen der Regierung vor, mit der Anerkennung »Palästinas« die Geiseln im Stich zu lassen.

Sarah Maria Sander und Alon David über die problematischen Seiten der hiesigen Israel-Berichterstattung.

Vor dem UN-Sicherheitsrat sprach Israels Außenminister Gideon Saar in deutlichen Worten über die Folgen westlicher Politik.

Im Interview meint der Bruder zweier von der Hamas entführter Geiseln: »Europäische Staaten haben vor der Hamas-Propaganda kapituliert.«

Die Ex-Hamas-Geisel berichtet, wie sie und andere monatelang in winzigen Käfigen unter der Erde zusammengepfercht waren und ständige Angst erdulden mussten.

Ägyptische Regierungsvertreter haben die Hamas dafür kritisiert, dass sie die Hungersnot der Bevölkerung im Gazastreifen zugunsten ihres eigenen Überlebens ignoriert.

Trotz der physischen Folter, der er ausgesetzt war, sei die psychische Gewalt noch schlimmer gewesen, erzählte die ehemalige Hamas-Geisel Keith Siegel.

Von Yaakov Lappin. Israel stimmt seine nächsten Schritte im Gazastreifen eng mit den Vereinigten Staaten ab, berichten israelische Beobachter.