
Nachruf auf die Arabische Liga
Die Arabische Liga beruht auf den ideologischen Fiktionen über »arabische Einheit« der 1950er-Jahre. Die Realität heute sieht anders aus.

Die Arabische Liga beruht auf den ideologischen Fiktionen über »arabische Einheit« der 1950er-Jahre. Die Realität heute sieht anders aus.

Aus den Golfstaaten hagelt es Kritik an der Arabischen Liga, die nicht deutlich genug gegen iranische Angriffe Stellung bezogen habe.

Was es beduetet, dass Moskau den russisch-arabischen Gipfel nicht organisieren konnte und gezwungen war, ihn auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Ägypten, Katar, Saudi-Arabien und weitere Staaten unterzeichnen eine Erklärung, in der sie die Hamas zur Entwaffnung und Beendigung ihrer Herrschaft auffordern.

Es gibt Bemühungen in Bagdad, den syrischen Präsidenten al-Sharaa wegen Terrorismusvorwürfen von der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga abzuhalten.

Von Yoni Ben Menachem. Nicht nur nach Einschätzung der arabischen Staaten geht die Herrschaft des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas ihrem Ende zu.

Wunschvorstellungen über die Zukunft des Gazastreifens, in denen die Hamas einfach nicht vorkommt, kann man nicht als Plan bezeichnen.

Mahmud Abbas weigert sich erneut, das Hamas-Massaker vom 7. Oktober zu verurteilen und bezeichnet es vielmehr als von der Hamas durchgeführte »Militäroperation«.

Der von den USA sanktionierte Präsident erklärt, die Treffen seien nicht sehr ergiebig, aber er setze sie fort, weil es immer Hoffnung auf Normalisierung gebe.

Auf Eshkols Friedensplan antworteten Ägypten und der Irak mit dem Verweis auf einen Beschluss der Arabischen Liga zur Vernichtung des jüdischen Staates.

Syrien überschwemmt den Nahen Osten mit dem illegalen Aufputschmittel Captagon. Die Arabische Liga drängt Präsident Baschar al-Assad, gegen die Produktion und den Schmuggel vorzugehen.

Nach zwölf Jahren der Isolation sind zahlreiche arabische Staaten bereit, ihre Beziehungen zum syrischen Regime zu normalisieren.

Von Clifford D. May. Die Wiederaufnahme von Assads Regime in die Arabische Liga sendet das Signal aus, trotz schrecklichster Kriegsverbrechen rehabilitiert werden zu können.

Die Rückkehr Syriens in die Arabische Liga wirft nicht nur viele Fragen auf, sondern ist auch mit etlichen Bedingungen verknüpft, die Assad wohl kaum erfüllen wird.

Die Wiedereingliederung Syriens in die Arabische Liga wird weder kurz- noch langfristig positive Veränderungen für das ruinierte Land und die leidende Bevölkerung bringen.

Die kürzlich erfolgte Wiederaufnahme Syriens in die Arabische Liga wird von manchen arabischen Staaten auch kritisch gesehen, darunter auch Katar.

Eine langfristige Integration könne jedoch nur dann erfolgen, wenn Syrien alle Geflüchteten wieder aufnimmt und die Beziehungen zu den Nachbarländern verbessert.

Saudi-Arabien will die Isolation Syriens in der arabischen Welt beenden. Doch aus der Arabischen Liga gibt es Widerspruch.

Baschar al-Assad bemüht sich, die Beziehungen zwischen Syrien und den arabischen Ländern zu intensivieren, um sein Land aus der Isolation herauszuführen.

Syrischer Stammesführer kritisiert den Besuch einer Delegation der Arabischen Liga in Syrien: Das Assad-Regime ist eine Marionette des Irans, der die Araber versklaven will.

Im Zuge des ersten Besuchs eines ägyptischen Spitzendiplomaten in Syrien seit zehn Jahren traf der Außenminister am Montag mit Präsident Assad zusammen.

Das Erdbeben hat dem syrischen Regime die Möglichkeit verschafft, seine Beziehungen zur arabischen Welt weiter zu normalisieren, nachdem zahlreiche Staaten der Region ihre Hilfe angeboten haben.

Eine Rückkehr Syriens in die arabische Gemeinschaft und eine Lockerung der Sanktionen scheinen nach dem verheerenden Erdbeben näher gerückt zu sein.

Die geringe Teilnahme aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Legitimität der Regierung in Tripolis verkompliziert die politische Situation in Libyen weiter.

Laut einem UN-Berater ist die jährliche arabische Finanzhilfe für die Palästinenserhilfswerk im Jahr 2022 auf drei Prozent des UNRWA-Budgets gesunken.

Die Arabische Liga beglückwünscht sich allen Ernstes zu ihrem »erfolgreichen« Boykott Israels. Sie muss in den vergangenen Jahren einiges verpasst haben.

Der Staatsbesuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die erste Reise des syrischen Präsidenten in ein arabisches Land seit dem Beginn des Krieges vor elf Jahren.

Wie nicht anders zu erwarten, verurteilt Mohammad Shtayyeh die arabisch-israelische wie die afrikanisch-israelische Zusammenarbeit.

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune sagte außerdem, sein Land wolle die „palästinensische Sache“ in den Mittelpunkt des Gipfeltreffens der Arabischen Liga stellen.

Der Besuch von Abdullah bin Zayed Al Nahyan in Damaskus signalisiert Bereitschaft der arabischen Welt zur Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Syrien.

Die Arabische Liga warnt vor den Bedrohungen durch die Türkei und den Iran. Die internationale Gemeinschaft ignoriert das.

Vorabdruck aus dem Buch „Die Israel-Boykottbewegung“ von Alex Feuerherdt und Florian Markl, das dieser Tage erscheint.

Das Konzept Abbas beruht auf einer gestörten Wahrnehmung, die davon ausgeht, dass sein Palast in Ramallah das Zentrum der Welt ist.

Von Dekan Shmuel Elmas. Bahrain und VAE seien den Palästinensern in den Rücken gefallen, während die Arabische Liga schwieg, begründete Premier Shtayyeh die Drohung.

Die Arabische Liga weigert sich, der Forderung der Autonomiebehörde nachzukommen und das Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu verurteilen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde ist verärgert über die Gleichgültigkeit der arabischen Welt Israels Plänen gegenüber.