
Libanons Präsident drängt auf Gespräche mit Israel
Joseph Aoun forderte direkte Verhandlungen mit Israel und erklärte, dass Krieg gescheitert sei und ein regionaler Kompromiss unerlässlich sei.

Joseph Aoun forderte direkte Verhandlungen mit Israel und erklärte, dass Krieg gescheitert sei und ein regionaler Kompromiss unerlässlich sei.

Die Entwaffnung der Hisbollah ist angesichts des Drucks der USA und der Weigerung der Miliz zu einem Schwerpunkt der politischen Debatte im Libanon geworden.

Von Jacques Neriah. Angesichts des Beharrens des libanesischen Präsidenten auf einem nationalen Konsens scheinen die Aussichten auf eine baldige Entwaffnung der Hisbollah düster.

Von Josh Hasten. Die Hisbollah ist zwar noch in der libanesischen Regierung vertreten, wurde jedoch politisch, militärisch und finanziell dramatisch geschwächt.

Die starke Rolle Saudi-Arabiens spiegelt den Wunsch des Königreichs wider, nach dem Niedergang des Irans und der Hisbollah, seine Präsenz im Libanon zu festigen.

Die Hauptfinanzierungsquelle der Hisbollah besteht zu rund neunzig Prozent aus Bargeld aus dem Iran.

In einem Interview kritisierte der ehemalige Präsident Michel Aoun die Hisbollah für ihren aggressiven Kurs gegenüber Israel, der den Libanon in einen Krieg mit seinem südlichen Nachbarstaat zu stürzen droht.

Laut Michel Aoun diente der Drohnenangriff als erfolgreiche Abschreckung, um die Verhandlungen über die Seegrenze zugunsten des Libanons positiv zu beeinflussen.

Michel Aoun macht in einer Rede implizit die mit ihm verbündete Hisbollah für den Stillstand verantwortlich, scheint aber am Bündnis mit ihr festhalten zu wollen.