
Syrien: Neue Verhandlungen zwischen Kurden und Zentralregierung
Laut den Kurden könne die Zukunft Syriens nicht in einem erneuerten Zentralismus mit islamistischem Anstrich bestehen.

Laut den Kurden könne die Zukunft Syriens nicht in einem erneuerten Zentralismus mit islamistischem Anstrich bestehen.

In Israel wird das enge Verhältnis des US-Botschafters in der Türkei zu Erdogan und sein negativer Einfluss auf die Entwicklungen in Nahost mit Sorge verfolgt.

Von Shimon Sherman. Die Schaffung einer neuen syrischen Armee, die auf eine institutionalisierte Befehlskette reagiert, wird eine enorme Herausforderung sein und laut Experten Jahre dauern.

Exilierte hochrangige Mitlieder des vor einem Jahr gestürzten Assad-Regimes finanzieren aus Moskau den bewaffneten Widerstand gegen die neue Übergangsregierung.

Im Mena-Watch-Talk spricht Thomas von der Osten-Sacken über die Lage in Syrien, die Debatte über Flüchtlinge und die Fehler Europas.

Syrien ist der von den USA im Jahr 2014 gegründeten internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat beigetreten – ein Schritt mit weitreichenden Auswirkungen.

Was es beduetet, dass Moskau den russisch-arabischen Gipfel nicht organisieren konnte und gezwungen war, ihn auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Für Syriens Übergangspräsidenten ist der Rückzug Israels zu seinen Positionen vom Dezember 2024 unabdingbar, um ein Sicherheitsabkommen abschließen zu können.

Die Aufhebung der UN-Sanktionen gegen Syrien ist ein bedeutender Schritt im Prozess der Wiedereingliederung des Landes in die internationale Gemeinschaft.

Die Feindseligkeiten in der im Süden Syriens gelegenen Provinz Suwayda seien weitgehend abgeklungen, die Sicherheitslage bleibe jedoch weiterhin unvorhersehbar.

Die Muslimbruderschaft in Syrien hat ein Dokument veröffentlicht, in dem sie ihre Vision für die Zukunft des Landes nach dem Sturz des Assad-Regimes präsentiert.

Bei den jüngsten Verhandlungen zwischen Damaskus und den SDF habe zwar positive Stimmung geherrscht, greifbare Ergebnisse hätten sie aber kaum gebracht.

Von Yaakov Lappin. Anhaltende Spannungen über die Zukunft der drusischen Bevölkerung im Süden Syriens verzögern ein israelisch-syrisches Interimsabkommen zur Deeskalation.

Bislang war die Umsetzung Abkommen zwischen dem Präsidenten und dem SDF-Führer gescheitert, doch jetzt könnte Bewegung in die Sache gekommen sein.

Die gegenseitigen Interessen von Russland und Syrien bilden die Grundlage für die Neugestaltung der Beziehungen, von denen beide Staaten profitieren wollen.

Die Abmachung sieht vor, die militärischen Institutionen im kurdischen Nordostsyrien unter das Kommando Damaskus‘ zu stellen. Uneinigkeit besteht über den Modus.

Ahmed al-Sharaa lehnte während seines ersten Besuchs in den Vereinigten Staaten die Möglichkeit eines Beitritts seines Landes zu den Abraham-Abkommen ab.

Geht es nach dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa, könnten die laufenden Sicherheitsverhandlungen mit Israel bald zu einer formellen Vereinbarung führen.

Wie der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa kürzlich bekannt gab, hatte er während der Offensive zum Sturz Assads Geheimverhandlungen mit Russland geführt.

Afrin war Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften der Regierung und Milizen der von Ankara unterstützten Syrian National Army.

Die neuen Behörden in Syrien stehen vor schwierigen Herausforderungen, welche die Einheit des Landes gefährden und die Gefahr neuer Auseinandersetzungen bergen.

Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa erklärte, es habe bei den laufenden Verhandlungen über ein neues Sicherheitsabkommen mit Israel einige Fortschritte gegeben.

Anfang August unterzeichnete die Regierung ein Abkommen mit Golfstaaten im Wert von 14 Milliarden Dollar. Doch die Massaker zeigen die Fragilität Syriens auf.

Innerhalb der syrischen Gemeinschaft der Drusen herrscht Uneinigkeit in Bezug auf die Haltung zur Zentralregierung unter Ahmed al-Sharaa in Damaskus.

Weil es nichts Besseres gibt, setzt der Westen auf al-Sharaa und ein geeintes Syrien. Dabei wird verdrängt, dass Syrien eben kein eigentlicher Nationalstaat ist.

Der ehemalige israelische Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar im Video-Interview über die Massaker an Drusen in Syrien und die Friedenschancen mit dem Libanon.

Israels Militär hat den Eingang zum Militärhauptquartier der syrischen Regierung angegriffen, nachdem Berichte über Gräueltaten gegen Drusen eingegangen waren.

Mit Damaskus verbündete Streitkräfte sind nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der drusischen Bevölkerung und Beduinen in Suwayda einmarschiert.

Von Israel Kasnett. Israels Haltung gegenüber einem Abkommen mit Syrien ist geprägt von den bitteren Erfahrungen aus früheren diplomatischen Bemühungen.

Israels Sicherheitsberater gab bekannt, dass es einen täglichen Dialog zwischen Israel und Syrien gebe, der mit politischen Vertretern vor Ort geleitet wird.

Von Yaakov Lappin. Die Regierung in Syrien scheint damit zufrieden, die Kämpfe von der Seitenlinie aus zu beobachten, während sie im Hintergrund seine eigenen Interessen verfolgt.

Einen Tag nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran verlegt Syrien Truppen an die irakische Grenze, um diese gegen die mit dem Iran verbündeten schiitische Milizen zu sichern.

Chef der UN-Atomaufsichtsbehörde gab die Untersuchung von vier Standorten bekannt, darunter die Anlage in Deir Ezzor, die 2007 von Israel bombardiert worden war.

Die Gespräche befassen sich mit IS-Häftlingen, der Integration der SDF in das syrische Militär und der kurdischen Selbstverwaltung.

Die USA haben die Pläne genehmigt, weil es sicherer sei, die Dschihadisten zu integrieren, als sie in die Fänge von al-Qaida oder des IS zu treiben.

Die neue Terrorgruppe Saraya Ansar al-Sunna stellt eine Bedrohung für die Sicherheit Syriens dar, indem sie die Bemühungen der Übergangsregierung torpediert.