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Studie: Mehr als 70% der Kriegs-Opfer in Gaza waren Terroristen

Hamas lässt gegen UNRWA-Chef in Gaza demonstrieren, der israelische Luftschläge als "präzise" bezeichnete
Hamas lässt gegen UNRWA-Chef in Gaza demonstrieren, der israelische Luftschläge als "präzise" bezeichnete (© Imago Images / ZUMA Wire)

Eine Studie über die ersten beiden Tage der israelischen Luftschläge zeigt auch, dass über 20% der Opfer in Gaza auf fehlgeleitete Hamas-Raketen zurückgehen.

Sharon Wrobel, The Algemeiner

Eine Studie über die ersten beiden Tage der jüngsten Zusammenstöße zwischen Israel und der Hamas zeigt, dass mehr als 70% der Opfer, die durch israelische Luftangriffe verursacht wurden, militante Kämpfer waren. 21% der gesamten Todesfälle an diesen Tagen wurden durch fehlgeleitete Hamas-Raketen verursacht.

Die vorläufige Studie, die am Freitag vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC) veröffentlicht wurde, analysierte – basierend auf Todesanzeigen verschiedener palästinensischer Quellen – die Namen und Identitäten von 74 Palästinensern, die zwischen dem 10. und 12. Mai im Gazastreifen getötet wurden

Die von ITC vorgenommen Aufschlüsselung der Opfer nach Kategorien zeigte, dass 16 Menschen durch fehlgeleitete Raketen starben, die von der Hamas abgefeuert wurden, aber in Gaza landeten. Darunter befanden sich zwei Fatah-Aktivisten, sieben Personen, von denen unbekannt ist, ob sie Zivilisten oder Kombattanten waren sowie sieben Minderjährige.

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Von den verbleibenden 58 Toten, die durch israelische Angriffe verursacht wurden, wurden 42 als Aktivisten diverser Terrorgruppen identifiziert; darunter waren 30 Hamas-Kämpfer, 8 Fatah-Aktivisten und 3 Aktivisten des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ). Unter den anderen 16 Toten befanden sich sechs Personen, von denen unbekannt ist, ob sie Zivilisten oder Kombattanten waren, neun Frauen und Minderjährige sowie ein 67-jähriger männlicher Zivilist.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass „von denjenigen, die an den ersten beiden Tagen des Konflikts im Zuge israelischer Angriffe getötet wurden, etwa zwei Drittel Terroristen waren und dass viele der Zivilisten, die an diesen beiden Tagen in Gaza ihr Leben verloren, von palästinensischem Feuer getroffen wurden. Die vollständige Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen“, sagte ITC-Direktor Brigadegeneral (a.D.) Yossi Kuperwasser gegenüber The Algemeiner. (…)

„Dieses Mal haben im Gazastreifen noch weniger Quellen (Gesundheitsministerium und terroristische Organisationen) den Tod von Terroristen öffentlich gemacht als bei früheren Operationen. Die Ausnahme bilden hochrangigen Aktivisten, zu deren Tod offizielle Verlautbarungen im Namen der militanten Gruppen, denen sie angehörten, veröffentlicht wurden“, heißt es in der ITIC-Studie.

„Die Hamas-Verwaltung versucht, den falschen Eindruck zu erwecken, dass die große Mehrheit der Getöteten unbeteiligte Zivilisten gewesen seien. Das Gesundheitsministerium in Gaza betont in Verlautbarungen und Publikationen die Zahl der getöteten Frauen, Kinder und älteren Menschen und veröffentlicht im Gegensatz zu früher keine detaillierten Listen mit den Namen der Getöteten mehr. In sozialen Netzwerken und arabischen Medienkanälen wird aus demselben Grund eine große Anzahl getöteter Terroristen als ‚Zivilisten‘ aufgeführt.“

(Aus dem Artikel „In First Two Days of Conflict, Over 70% of Gaza Casualties Caused by Israeli Strikes Were Combatants: Analysis, der bei The Algemeiner erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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