
Wie die türkischen Streitkräfte noch am gleichen Tag bekanntgaben, besuchte der türkische Generalstabschef die Inselgruppe am 29. Januar mit zwei Sturmbooten und in Begleitung der Befehlshaber der türkischen Land-, See- und Luftstreitkräfte. Reuters berichtete, Beamte des griechischen Verteidigungsministeriums hätten am 1. Februar bekanntgegeben, dass sie 138 – und damit eine ungewöhnlich hohe Anzahl an – Verletzungen des griechischen Luftraums über Inseln in der mittleren und südlichen Ägäis verzeichnet hätten. Den Beamten zufolge seien diese abgefangen worden. Die Presseagentur Doğan berichtete, zwei Boote der griechischen Küstenwache seien am 31. Januar an der Inselgruppe vorbei in türkische Gewässer gefahren, woraufhin Boote der türkischen Küstenwache eingriffen und die griechischen Boote zum Verlassen der türkischen Gewässer zwangen. Die Spannungen um die Inselgruppe Kardak nahmen nach einem griechischen Gerichtsurteil letzte Woche zu, das die Auslieferung von acht türkischen Offizieren blockierte, die Ankara der Teilnahme am gescheiterten Putsch im Juli 2016 beschuldigt. Die Türkei erklärte, sie werde die Beziehungen zwischen den beiden Ländern überprüfen.“ Hande Fırat: „War of words between Turkey and Greece over Aegean islets of Kardak“






