Mena-Exklusiv

So denken die, denen Steinmeier seine „herzlichen Glückwünsche“ übermittelt

Vor rund einer Woche übertrug ein iranischer Fernsehsender eine Rede des stellvertretenden Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden General Hossein Salami. Er gab darin einen Einblick in die Gedankenwelt derjenigen, denen Bundespräsident Steinmeier jüngst „im Namen meiner Landsleute“ seine „herzlichen Glückwünsche“ dafür übermittelte, seit mittlerweile 40 Jahren ein islamistisches Terrorregime am Leben zu erhalten:

„Wir werden unseren Feind brechen. Dazu haben wir uns entschlossen. Wir haben einen Plan. Wir sind organisiert und motiviert. Wir haben Vertrauen. Wir haben das Märtyrertum. Wir haben den Dschihad. Das Schwert unserer Nation wurde aus der Scheide gezogen. Unsere Feinde sollten wissen, dass wir sie niemals in Ruhe lassen werden. Das Saudi-Regime sollte wissen, dass es nicht von Dauer sein wird. Ich weiß, was für Albträume sie jede Nacht haben. Ihre Lippen sind trocken (vor lauter Angst). An jedem Tag, der vergeht, sind sie dankbar, einen weiteren Tag überlebt zu haben. Sie erwarten den Tod. Dasselbe gilt für diejenigen, die größer sind als sie. Auch Amerika ist heute verzweifelt. Es wirkt überhaupt nicht mehr wie eine Weltmacht. Auch Amerika wurde besiegt. Das zionistische Regime kämpft mit psychologischer Kriegsführung ums Überleben. Unsere Feinde sind verzweifelt. Sie sind hilflos, während wir voranschreiten. (…)

Wir werden niemals unsere Waffen niederlegen. Wir halten das Banner hoch. Wir haben einen Eid geleistet. So sind wir. Wir wurden nicht für diese Welt geschaffen. Wir wurden auserwählt, um den Dschihad zu führen. (…)

Wir werden sie auf weltweit bekämpfen, nicht nur an einem Ort. Unser Krieg ist kein lokaler Krieg. Wir haben Pläne, die Weltmächte zu besiegen. (…)

Wir planen, Amerika, Israel und deren Partner und Verbündete zu brechen. Unsere Bodentruppen sollen den Planeten vom Schmutz ihrer Existenz reinigen.“

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