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„Sigmar Gabriels Anmaßung ist atemberaubend“

„Sigmar Gabriels Anmaßung ist atemberaubend“„Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel ist zwar kaum zehn Monate im Amt, doch hat er sich beeilt, Israel so gut er nur kann zu schikanieren und dessen internationalem Ansehen zu schaden. Dabei hat er ein beachtliches Maß an hemmungsloser Arroganz gezeigt. Nun hat Deutschlands Außenminister sich erneut in Dinge eingemischt, die ihn nichts angehen, und es ist an der Zeit, dass der jüdische Staat ihn unzweideutig zurechtweist. Angesicht der Berichte Anfang der Woche, dass US-Präsident Donald Trump beabsichtige, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, äußerte Gabriel öffentlich scharfe Kritik an der Entscheidung und schloss sich damit Kritikern vom Schlage des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas, des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und des iranischen Oberschurken Ayatollah Ali Khamenei an.

Wie der deutsche Außenminister überhaupt dazu kommt, sich dazu zu äußern, wo die Vereinigten Staaten ihre diplomatische Vertretung in einem Drittland ansiedeln oder wo der jüdische Staat seine Hauptstadt einrichtet: das führte er natürlich nicht aus. Sehr deutlich äußerte Gabriel sich dagegen dazu, dass es ‚im besten Interesse aller ist, dass dies nicht geschieht’. Die Anmaßung, die in dieser Stellungnahme liegt, ist atemberaubend. Geht Gabriel davon aus, dass er besser als die USA und Israel weiß, was in deren jeweiligem bestem Interesse liegt? Wie würde es ihm gefallen, wenn Washington oder Jerusalem oder irgendein anderes Land versuchen würde, Berlin vorzuschreiben, was in Deutschlands nationalem Interesse liege? Dies ist natürlich keineswegs das erste Mal, dass Gabriel ein erstaunliches Maß an Feindseligkeit Israel gegenüber bewiesen hat. (…) Israel sollte Gabriel wegen seines ungebührlichen Verhaltens auf Schärfste zurechtweisen. Keiner erwartet, dass Deutschland sich mit jeder politischen Entscheidung oder Handlung Israels einverstanden erklärt. Von einem Land, dass unser Volk abgeschlachtet hat, erwarten wir aber doch etwas weniger Feindseligkeit und weit mehr Anteilnahme und Verständnis.“ (Michael Freund: „Time to put Germany’s foreign minister in his place“)

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