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Palästinensische Organisation baut Siedlung für Terroristen im Westjordanland

Einwohner des nahe der neuen Terrorsiedlung gelegenen Silwad bewerfen israelische Sicherheitskräfte mit Steinen
Einwohner des nahe der neuen Terrorsiedlung gelegenen Silwad bewerfen israelische Sicherheitskräfte mit Steinen (Quelle: JNS)

In den 100 Einfamilienhäusern der Siedlung sollen Personen wohnen, die mindestens fünf Jahre in israelischen Gefängnissen gesessen haben.

Im nördlichen wird ein luxuriöses Wohnviertel für palästinensische Terroristen gebaut. Wie der israelische Channel 12 berichtet, wird die Wohnsiedlung hundert im lokalen Sprachgebrauch als »Villen« bezeichnete Einfamilienhäuser umfassen, die ausschließlich für Palästinenser bestimmt sind, die wegen terroristischer Straftaten mindestens fünf Jahre in israelischen Gefängnissen gesessen haben.

Der Standort der neu errichteten Siedlung befindet sich auf einem Berg nordöstlich von Ramallah im Gebiet B des Westjordanlands, das gemäß den Osloer Verträgen etwa 22 Prozent des Gebiets ausmacht. Das Gebiet B unterliegt der zivilen Kontrolle durch die Palästinensische Autonomiebehörde und der Sicherheitskontrolle durch israelische Behörden.

Hinter dem Projekt steht die Vereinigung Al Karma Corporation for Housing Prisoners, deren Mitglieder aus palästinensischen Terroristen, die in israelischen Gefängnissen gesessen haben, sowie deren Familienangehörigen bestehen. Dem TV-Bericht zufolge gehört Abla Sa’adat dem Vorstand an, die Frau von Ahmad Sa’adat, dem Generalsekretär der als Terrororganisation eingestuften Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Weiter gehört dem Al-Karma-Vorstand auch Naim El Sharif an, der Vater des Hamas-Terroristen Imad El Sharif.

Das Gebiet in der Nähe der »Hamas-Hochburg« Silwad und der drei israelischen Siedlungen Ofra, Ateret und Shiloh war in den vergangenen Jahren von zahlreichen Anschlägen betroffen. Dabei liegt die neue Siedlung oberhalb der Route 60, der wichtigste Nord-Süd-Autobahn der Westbank und in der Nähe der British Police Junction, wo ein palästinensischer Heckenschütze im Jahr 2002 an einem IDF-Kontrollpunkt sieben israelische Soldaten und drei Zivilisten getötet und sechs weitere verwundet 

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