
Folge 27: Felsendom und Al-Aqsa-Moschee
Mit welcher genialen Idee ein Umayyaden-Kalif im 7. Jahrhundert das jüdische Ursprungsgebiet und vor allem die heiligste Stadt des Judentums für immer veränderte.
Israel hat eine lange und turbulente Geschichte. Lesen und Hören Sie von dem Land das einst gegründet wurde, zerfiel, verloren ging und wiedergefunden wurde.
Von den Menschen die damals dort lebten und denen, die heute dieses Land ihr Zuhause nennen. Von Königen und Herrschern vergangener Zeiten und dem modernen Staate Israel.

Mit welcher genialen Idee ein Umayyaden-Kalif im 7. Jahrhundert das jüdische Ursprungsgebiet und vor allem die heiligste Stadt des Judentums für immer veränderte.

Der Islam spaltet sich in Sunniten und Schiiten (7.Jhdt.)

Die dritte monotheistische Weltreligion entsteht. (6. bis 7. Jhdt.)

Sassaniden, Himyariten und noch mehr Religioten (6. bis 7. Jhdt.)

Völkerwanderung und Untergang (West-)Roms, Ausbreitung des Christentums und Aufstieg des Islam (3. bis 8. Jhdt.)

Konstantin, drei heilige Kreuze und deren Nägel (4. bis 6. Jhdt.)

Adoptivkaiser, Soldatenkaiser und ein zersplitterndes Römisches Reich (3.–4. Jhdt.)

Im Jahr 135 ist der Bar Kochba Aufstand verloren. Simon bar Kosiba ist tot, tausende Juden werden von den Römern getötet oder sterben auf der Flucht. Schwere Zeiten brechen an.

Der dritte jüdisch-römische Krieg von 132 bis 135 war der letzte bewaffnete Versuch, das römische Joch abzuschütteln. Ihren Anführer nannten die Juden »Sohn des Sterns« (Bar Kochba).

Im Jahre 76 wird der spätere Kaiser Hadrian geboren. Er ist schön, klug, charmant und diplomatisch. Zur selben Zeit wird Leben der Juden in Judäa unerträglich.

Wir schreiben das Jahr 70 unserer Zeitrechnung. Der heilige Tempel ist zerstört, hunderttausende Juden sind gestorben, Jerusalem ist dem Erdboden gleichgemacht. Doch dieses Ende ist ein neuer Anfang.

Ein Auszug aus dem Working Paper #004 des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) zum Thema Islamischer Antisemitismus.

Kaiser Vespasian ist der Mörder der Judenheit. Aber wenn es ein Schlusspunkt der Religion war, wie kann es dann sein, dass es heute noch Juden gibt?

Jesus ist da. Aber wie wichtig ist er gerade? Und was geschieht mit dem aufgeteilten Land?

Herodes wird wahnsinnig. Und dann stirbt er so grausam, dass man wieder Mitleid mit ihm bekommen könnte. Was macht das mit Israel?

Wie kam Herodes an die Macht? Und hat er irgendetwas geleistet, außer sich den Ruf als Kindermörder einzuhandeln?

Die Zeitenwende ums Jahr Null. Nach Pompeius treten Cäsar, Cleopatra und Marcus Antonius auf den Plan – und mit ihnen der begabteste jüdische Politiker dieser Zeit.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Wer ist dieser Dritte, der aus dem Hasmonäischen Bruderkrieg als Triumphator hervorgeht?

Der ehemalige Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden, Raimund Fastenbauer spricht mit Mena-Watch-Herausgeber Thomas Eppinger über alles, was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten.

Wie kommt es, dass das nach dem Kampf gegen die Seleukiden wiedererstandene Judea einen Abstieg von einem großen Königreich zu einer römischen Provinz hinlegt?

Wie gelingt es den Makkabäern, das jüdische »Game of Thrones« zu gewinnen, die Herrschaft zu erringen und das ganze Reich zu regieren?

Worin besteht die Geschichte jüdischer Guerrilleros, die sich wie eine Version von »Game of Thrones« mit seleukidischen Bösewichten und hasmonäischen Helden liest?

Wer sind die Ptolemäer, die nach den Eroberungen von Alexander dem Großen das Gebiet des heutigen Israel mehr oder weniger beherrschen?

Warum heißt das Gelände auf dem sich heute der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee bedinden eigentlich Tempelberg? Was für Tempel standen dort?

Der jüdische Staat wurde von den Arbeiterbewegungen in ihren verschiedenen Erscheinungsformen erkämpft und aufgebaut. Der 1. Mai ist ein Anlass, daran zu erinnern.

Wie waren die beiden Reiche Israel und Judea beschaffen, in die das Königreich Israel bald nach seiner Entstehung zerfiel?

Wer waren die Könige David und Salomon, die das Reich Israel zu einem führenden Staat zwischen Ägypten und Kleinasien machten?

Wer waren die Menschen, die der Bibel nach die zwölf jüdsichen Stämmen bildeten? Und was machte sie zu einem Volk?

Wer lebte ganz am Anfang im Gebiet Israels und darum herum? Und wie kamen diese Menschen dort hin?

Die Ereignisse rund um das Dorf Deir Yassin im Jahr 1948 sind noch immer umstritten und werden von den Gegnern Israels bis heute als »Massaker« dargestellt.

Heute vor hundert Jahren wurde Jitzchak Rabin, einer der bedeutendsten Politiker in der Geschichte Israels, als Sohn eines Ukrainers und einer Weißrussin in Jerusalem geboren.

Weil die Briten keine Juden in Palästina aufnehmen wollten, mussten an Bord der Struma fast 800 Flüchtlinge sterben.

Von Lyn Julius. Auch heute noch, mehr als siebzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, ist die historische Bedeutung des Großmuftis von Jerusalem umstritten.

Zwei Buchneuerscheinungen setzen sich mit der Instrumentalisierung des Rechts im palästinensisch-israelischen Konflikt auseinander.

Omri Boehms obsessive Angriffe auf das Holocaust-Gedenken dienen einem einzigen Zweck: der Zerstörung Israels als jüdischem Staat den Weg zu ebnen.

Das Massaker von 1929 war nach 1517 und 1834 der dritte Pogrom, den die Jahrhunderte alte jüdische Gemeinde von Hebron über sich ergehen lassen musste.