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Schändung jüdischer Gräber in Tunesien

Die tunesische Stadt Sousse
Die tunesische Stadt Sousse (© Imago Images / imagebroker)

In Tunesien wurden mehrere Gräber auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof in Sousse von Unbekannten zerstört.

Michael Thaidigsmann, Jüdische Allgemeine

Der tunesisch-jüdische Rechtsanwalt Yves Kamhi veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite Bilder des geschändeten Friedhofs. Darauf ist zu sehen, dass zahlreiche Grabplatten zertrümmert wurden oder ganz fehlen. Es ist unklar, wann die Tat passierte und wer sie beging. In seinem Facebook-Post äußerte Kamhi indirekt die Vermutung, die Täter könnten nicht nur antisemitische, sondern auch wirtschaftliche Motive gehabt und es auf den Marmor der Gräber abgesehen haben. (…)

Mit rund 1500 Juden ist Tunesien neben Marokko das einzige arabische Land, in dem es noch funktionierende jüdische Gemeinden gibt. Allerdings nicht in Sousse: Nachdem Tunesien seine Unabhängigkeit erlangt hatte und offiziell zu einem islamischen Land wurde, zog es die Juden aus der Stadt weg. Die meisten gingen in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Frankreich und Israel.

Jüdische Gräber geschändet

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