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Roger Waters fordert Stevie Wonder zum Boykott Israels auf

Der BDS-Aktivist Roger Waters hat keine Berührungsängste mit der Hamas
Der BDS-Aktivist Roger Waters hat keine Berührungsängste mit der Hamas (© Imago Images / UPI Photo)

Der antisemitische BDS-Aktivist, Hamas-Fan und ehemalige Pink-Floyd-Bassist Roger Waters ruft den Musiker Stevie Wonder auf, den ihm verliehenen israelischen Wolf-Preis nicht anzunehmen.

Joshua Washington, Times of Israel

Stevie Wonder ist 2021 der Empfänger des begehrten israelischen Wolf-Preises für „seinen enormen Beitrag zur Musik und Gesellschaft, der das Leben ganzer Generationen von Musikliebhabern bereichert hat.“ Dies hat eine große Kontroverse in der Anti-Israel-Szene ausgelöst, besonders beim BDS-Aktivisten und ehemaligen Pink-Floyd-Bassisten, Roger Waters.

Waters fordert Wonder auf, den ihm verliehenen Preis nicht anzunehmen. In einem Video sagt Waters zu Wonder, dass „Du [Israel] über alle Maßen weißwaschen würdest, wenn Du den Wolf-Preis annimmst“, und dass Israel ein „Apartheid-Regime“ sei.

Es wäre gut, Roger Waters wissen zu lassen, dass trotz seiner eigenen Besessenheit mit Juden und seiner Verliebtheit in die Hamas andere Künstler wie etwas Stevie Wonder nicht in seine fehlgeleiteten Fußstapfen treten müssen. (…) Denn auch abseits der unheimlich rassistischen und herablassenden Untertöne in seiner Botschaft an Stevie Wonder, ergeht sich Waters in Unwahrheiten, althergebrachten Stereotypen und Ritualmordlegenden gegen das jüdische Volk.

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Waters kritisiert Israel in jedem Krieg, den es gegen die Hamas führt und lässt dabei bequemerweise die Tatsache außen vor, dass jeder einzelne dieser Kriege ein defensiver Krieg Israels war. Waters lässt bequemerweise auch aus, was zu jedem dieser Kriege geführt hat: nämlich immer, ohne jede Ausnahme, Angriffe der Hamas auf israelische Zivilisten – etwa durch Raketenbeschuss, durch das Stürmen der israelischen Grenze oder durch das Niederstechen israelischer Frauen und Kinder.

Dies war der Grund für jeden Krieg, seit die israelischen Verteidigungskräfte die israelischen Bürger 2005 aus dem Gazastreifen abgezogen haben. Waters ist immer seltsam still, wenn Juden angegriffen und getötet werden, hat aber viel zu sagen, wenn diese Juden sich verteidigen. Das nennt man Antisemitismus.

Die vielleicht ungeheuerlichste Auslassung, die Waters ständig vornimmt, betrifft die Hamas. Roger Waters liebt die Hamas, jene terroristische Organisation, die sich der Tötung aller Juden verschrieben hat. Er ist bei Hamas TV aufgetreten, einem Fernsehsender, der ihm Sendeplatz zur Verbreitung seiner Lügen zur Verfügung gestellt hat, dass Israel der Grund für die Polizeibrutalität in den USA sei und dass der verstorbene jüdische Geschäftsmann Sheldon Adelson die USA kontrolliere und „die Fäden zieht.“

Waters tut all dies, während er die Angriffe der Hamas auf israelische Bürger und ihre eigene Bevölkerung, die Palästinenser in Gaza, ignoriert. Waters hasst nicht nur Juden, sondern er gibt diesem Hass Ausdruck, indem er Unterstützung für die Palästinenser vortäuscht, ein Volk, das von jenen Führern unterdrückt wird, für die er sich stark macht.

Stevie Wonder steht es frei, seine eigene Entscheidung zu treffen, ob er Israels Wolf-Preis annimmt oder nicht. Es wäre jedoch nicht klug, Ratschläge von rabiaten Antisemiten wie Roger Waters anzunehmen. Wir vom Institute for Black Solidarity with Israel (IBSI) würden vorschlagen, ein wenig zu recherchieren, was Israel tatsächlich tut, um Frieden in der Region zu schaffen: vom israelischen Krankenhaus an der syrischen Grenze, über Save a Child’s Heart, bis hin zu all der Arbeit, die das Land weiterhin in Afrika leistet.

Im Gegensatz zu Roger Waters werden wir keine Forderungen erheben, weil wir wissen, dass die Wahrheit letztendlich siegen wird.

(Aus dem Artikel „BDS hates independent Black voices“, der in der Times of Israel erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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