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Wie Religionskritik, Islamophobie und Geschlechterapartheid zusammenhängen

Im Gespräch mit Maya Zehden erläutert Rebecca Schönenbach, dass Integration sich immer um Individuen bemühen und nicht Menschen nach Herkunft und vermeintlicher religiöser Zugehörigkeit kollektivieren sollte.

Rebecca Schönenbach arbeitet als unabhängige Beraterin im Bereich der Terrorismusbekämpfung, speziell zum Themenbereich Finanzierung, und auslandsbezogenem Extremismus. Als Spezialistin für Scharia und islamischen Extremismus hält sie Vorträge und berät Behörden, NGOs und Unternehmen. Darüber hinaus schreibt sie Fachbeiträge zu den Themenbereichen Islamic Finance, Islamismus, Radikalisierung, Migration aus der Sicherheitsperspektive und zu Frauenfeindlichkeit.

Als Vorsitzende des Vereins Frauen für Freiheit engagiert sie sich gegen Gewalt gegen Frauen, vor allem gegen politische Gewalt mit dem Ziel, Gleichberechtigung abzuschaffen. Sie fordert eine Änderung der Innen- wie Außenpolitik zur Aufrechterhaltung und Förderung von Frauenrechten und zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Innenpolitik muss konsequent gegen die Einschränkung von Frauenrechten vorgehen, vor allem zum Schutz von Frauen und Mädchen aus islamischen Gemeinschaften. Der Vorwurf der Islamophobie verhindert bisher die Liberalisierung des Islam, weil jede Kritik angeprangert und mit Strafandrohung bekämpft wird.

Schönenbach nimmt die Bundesregierung und die Europäische Kommission außenpolitisch in die Pflicht, allen Regimen, in denen Geschlechterapartheid herrscht, mit konsequenten Sanktionen zu begegnen und sie zu isolieren. Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus und Homophobie müssen international geächtet und diejenigen Kräfte gestärkt werden, die sich für Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung einsetzen.

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Auswahl von Artikeln von Rebecca Schönenbach:

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