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Palästinensisches Kriegsverbrechen, live im Hisbollah-nahen Fernsehen

Eine palästinensische Rakete, kurz bevor sie in Gaza einschlägt. (Quelle: Screenshot/MEMRI TV)
Eine palästinensische Rakete, kurz bevor sie in Gaza einschlägt. (Quelle: Screenshot/MEMRI TV)

Was macht man als Reporter in einem Hisbollah-nahen Sender, wenn man gerade live übertragen hat, wie eine palästinensische Rakete in Gaza einschlägt?

Hunderte der von der vom Iran kontrollierten Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad am Wochenende abgefeuerten Raketen schlugen noch im Gazastreifen ein, wo sie Tod und Verwüstung anrichteten. Für 15 von 26 im Laufe der jüngsten militärischen Auseinandersetzung getöteten Palästinenser waren palästinensische Raketen verantwortlich.

Ein solcher Zwischenfall brachte den Reporter des Hisbollah-nahen TV-Senders Al-Mayadeen gehörig in Verlegenheit. Bei einer Liveübertragung aus Gaza war deutlich zu sehen, wie eine der gerade von Terroristen abgefeuerten Raketen kurz nach dem Start die Richtung wechselte, um wenige Sekunden später mit einer lauten Explosion in Gaza einzuschlagen.

Nun kann man als Reporter eines Senders, der der vom Iran kontrollierten Hisbollah nahesteht, schwerlich schildern, was alle mit eigenen Augen sehen konnten: dass vom Iran kontrollierte Terroristen im Gazastreifen das doppelte Kriegsverbrechen begangen haben, aus einem zivilen Gebiet ungezielt Raketen abzufeuern in der Hoffnung, wahllos israelische Zivilisten zu töten, dass der Versuch misslang und stattdessen vermutlich gerade Palästinenser ermordet wurden.

Was also tun? Die Antwort gab ein gewisser »Ahmad«: Er wiederholte zuerst beharrlich die offensichtliche Lüge, die Raketen seien in Richtung Meer abgefeuert worden, um dann, während im Bild der Rauch vom Einschlagsort in den Himmel steigt, die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens einzusehen und den Kameramann hörbar verstört aufzufordern: »Bitte schwenk die Kamera woanders hin.«

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