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Palästinensischer Prediger: Rückkehrrecht gilt nicht nur für Palästina, sondern weltweit

Der palästinensische Islamgelehrte Mohammed Afeef Shadid
Der palästinensische Islamgelehrte Mohammed Afeef Shadid (Quelle: MEMRI)

Der Prediger rief nicht nur seine Zuhörer zur Vernichtung Israels auf, sondern träumte zugleich auch noch von einem islamischen Großreich mit Palästina als Zentrum.

Der palästinensische Islamgelehrte Mohammed Afeef Shadid sagte in einer Predigt in der Bilal Bin Rabah Moschee in Tulkarem, das »Rückkehrrecht« beschränke sich nicht auf jene Teile Palästinas, die heute Israel sind, sondern sind  vielmehr nur der Ausgangspunkt einer globalen Bewegung.

»Vor acht Jahrzehnten wurden wir aus Palästina vertrieben und wir werden dorthin zurückkehren, auf jeden Quadratzentimeter davon – nicht nur in die Häuser, die wir verlassen haben, mit nichts als unseren Schlüsseln in den Händen. Das wäre eine Verringerung unseres Rechts.

Als die Nation von Mohammed haben wir das Recht auf Palästina in seiner Gesamtheit: Jedes Körnchen seines Bodens, jeden Tropfen seines Wassers, jeden Hauch seiner Luft.«

Aber, so fuhr Afeef Shadid in seiner von MEMRI übersetzten Predigt fort, sei das noch nicht alles, was den Palästinensern zustehe und womit sie sich begnügen würden:

»Palästina sollte ein Zentrum sein, eine Hauptstadt und der Ausgangspunkt dafür, die Welt zu erobern. Unsere Sympathisanten als auch unsere weltweiten Gegner sollten wissen, dass der Fall unseres Rückkehrrechts nicht nur Palästina allein betrifft.

Die ganze Welt ist unser Kampffeld. Unser Ziel ist nicht nur, Palästina zu befreien, sondern diese kranke Welt zu befreien und sie aus der Finsternis ins Licht zu führen.«

Anlässlich des bevorstehenden Muttertags predigte Afeef Shadid Ende März, dass, wer diesen Tag feiere, seine Identität komplett verloren habe. Mütter, die ihre Kinder behandeln, wie man es im Westen tue und Kinder, die ihre Mütter behandeln, wie man es im Westen tue, würden sich gegenseitig im Stich lassen.

»Der Prophet Mohammed sagte: ›Deine Mutter soll an erster, zweiter und dritter Stelle stehen, und erst dann kommt dein Vater an die Reihe.‹ Die Mütter, die wir verehren, sind Frauen wie die Großmutter von Abdullah bin Zubair [ein Gefährte Mohammeds], Safiyya bint Abd al-Muttalibm, die Heldin der Zitadelle von Far’e, die einen Juden getötet hat, der bis an die Zähne bewaffnet war und den selbst die Männer nicht besiegen konnten.«

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