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Seilbahn »Made in Austria« in Haifa eröffnet

Außenminister Schallenberg und Wirtschaftsministerin Schramböck bei der Seolbahnerffnung in Haifa
Außenminister Schallenberg und Wirtschaftsministerin Schramböck bei der Seilbahneröffnung in Haifa (© Doppelmayr / Michael Gruber)

In Gegenwart der österreichischen Minister Schallenberg und Schramböck wurde in Haifa eine Seilbahn der österreichischen Firma Doppelmayr eröffnet.

Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg und die Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sind seit Montag zu einem zweitägigen Besuch in Israel gewesen. Bei den zahlreichen Gesprächen, die sie mit ihren israelischen Kollegen führten, standen in erster Linie wirtschaftliche Agenden auf dem Programm.

Laut Schramböck, die sich mit der israelischen Wirtschaftsministerin Oma Barbivay traf, sei Israel »ein wichtiger Partner für die österreichische Wirtschaft«. In Israel punkten »österreichische Unternehmen mit ihren Lösungen im Bereich Infrastruktur, in der traditionellen Industrie und Umwelttechnik, Abfall- und Energiewirtschaft. Gerade in diesen Sektoren bestehen enorme Chancen für österreichische Unternehmen.« Nachdem Israel »in Hightech-Sektoren an der Weltspitze« liege, trifft sich die Wirtschaftsministerin auch mit Vertretern israelischer Start-up-Unternehmen.

Eine Seilbahn für Studenten

Medialer Höhepunkt war die Eröffnung einer neuen Seilbahn der Vorarlberger Firma Doppelmayr, die in Haifa errichtet wurde, um die Stadt mit der auf dem Mount Carmel liegenden Universität Haifa über eine Strecke von vier Kilometern zu verbinden. Das Gesamtvolumen des Projekts, für das es eine öffentliche Ausschreibung gegeben hat, liegt bei ca. 65 Mio. Euro; der Anteil von Doppelmayr am Auftragsvolumen habe 26 Mio. Euro betragen.

»Mit dieser Seilbahn können 2.400 Personen pro Stunde transportiert werden«, erklärte Thomas Nesler, Verkaufsleiter von Doppelmayr in der Region. Pro Tag wird mit einem Fahrgastaufkommen von ca. 20.000 Personen gerechnet.

Die neue 10er-Gondelbahn Rakavlit führt vom zentral gelegenen Bahn- und Busterminal HaMiFratz zum Technion, dem größten Forschungszentrum Israels, und weiter bis zum Campus der Universität Haifa. Als Teil des öffentlichen Verkehrssystems bringt die Gondelbahn mit sechs Stationen den Fahrgästen eine Zeitersparnis von bis zu 25 Minuten und eine direkte Erreichbarkeit ihrer Arbeits- und Ausbildungsstätten. Der Betriebsbeginn ist mit Mitte April festgelegt. Ob die Bahn auch am Schabbat fahren werde, ist noch in Überlegung.

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