Ein Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen.
Der Sturz des diktatorischen Assad-Regimes und Israels Kriege gegen den Iran und die Hisbollah haben zu tiefgreifenden Veränderungen im Nahen Osten geführt, die kaum jemand voraussehen konnte.
Dies hat nicht nur regional immense Auswirkungen, sondern auch global, denn damit gehen grundlegende Machtverschiebungen im Nahen Osten einher. Zugleich sind diese Veränderungen Grund der Hoffnung für viele, wecken aber auch Ängste vor neuen Konflikten und gar bewaffneten Auseinandersetzungen. Sie finden statt vor dem Hintergrund einer Region, die seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe kommt und in der Armut, radikale Ideologien und auch die immensen Folgen globaler Erwärmung das Leben von Millionen von Menschen betreffen.
In seinem Vortrag beleuchtet Thomas von der Osten-Sacken, Publizist und langjähriger Leiter der Hilfsorganisation WADI, die seit Anfang der 1990er-Jahre im Nahen Osten tätig ist, die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Ländern wie dem Irak, dem Iran, Syrien und dem Libanon. Dabei geht er nicht nur auf die Gefahren autoritärer Rückschläge und geopolitischer Spannungen ein, sondern zeigt auch, welche Chancen sich aus zivilgesellschaftlichen Bewegungen und Reforminitiativen ergeben können.
Der Vortrag bietet fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke aus erster Hand für alle, die ein differenziertes Verständnis der Region jenseits vereinfachender Narrative suchen.
Der Vortrag erschien ursprünglich auf dem YouTube-Kanal des AStA Uni Göttingen.






