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Mossads Pager-Operation als Vorbereitung zum Sieg über den Iran

Israels Premier Netanjahu und Mossad-Chef Barnea über die Pager-Operation gegen die Hisbollah und den Krieg gegen den Iran
Israels Premier Netanjahu und Mossad-Chef Barnea über die Pager-Operation gegen die Hisbollah und den Krieg gegen den Iran (Quelle: JNS)

Die Schwächung der Hisbollah durch die Israels Pager-Operation im September 2024 legte den Grundstein für die erfolgreiche Militäroperation gegen das iranischen Atom- und Raketenprogramm.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu würdigte am Mittwochabend die Pager-Operation des Mossads vom 17. und 18. September 2024 im Libanon als entscheidenden Faktor für den Sieg Israels über den Iran: »Die Mossad-Operation mit den Pagern hat alles in Gang gesetzt, was danach geschah«, so Netanjahu bei einem Besuch im Hauptquartier des israelischen Geheimdienstes und zählte den Tod des Hisbollah-Anführers Hassan Nasrallah sowie den Zusammenbruch des syrischen Regimes und die gemeinsame Militäraktion Israels mit Washington gegen den Iran auf.

Unter der Führung von Mossad-Direktor David Barnea habe »der Geheimdienst sein maßgebendes Engagement für die Ausschaltung der führenden Köpfe und die Zerschlagung des iranischen Atomprogramms unter Beweis gestellt. … Die »phänomenalen Erfolge des Mossads gingen Hand in Hand mit den großartigen Errungenschaften der IDF [Israelische Verteidigungsstreitkräfte]. Dies war ein sehr großer Kraftmultiplikator«, lobte Netanjahu den Beitrag des Geheimdienstes zu der Kampagne.

Jahrelange Vorbereitung

David Barnea seinerseits gab bekannt, seine Organisation habe bereits seit Jahren »spezielle Geheimdienstoperationen gegen die iranische Bedrohung« vorbereitet, bevor die israelischen Streitkräfte am 13. Juni schließlich die Operation Rising Lion starteten. »Heute befindet sich der Staat Israel dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Militär, das neben dem Mossad erstaunliche Qualitäten gezeigt hat, in einer starken und strategisch günstigen Position.«

Der Geheimdienstchef dankte in seiner öffentlichen Erklärung am Mittwoch der »verantwortungsbewussten militärischen Führung, der hervorragenden zivilen Führung und natürlich der diplomatischen Führung« durch den Premierminister. »Unsere Mission ist noch nicht beendet«, fuhr Barnea fort und erklärte, seine Mitarbeiter seien bereit, ihre Bemühungen »mit Entschlossenheit fortzusetzen, um künftige iranische Bedrohungen für den Staat Israel zu verhindern und die strategischen Chancen, die sich uns bieten, voll auszuschöpfen«.

Vernichtender Schlag

Israel hat die Hisbollah, die iranische Stellvertreterarmee im Libanon, in einer Reihe von Militäroperationen vernichtend geschlagen, die mit den Pager-Angriffen des Mossads am 17. September vergangenen Jahres begann, bei denen Tausende ihrer Aktivisten verletzt wurden. Am 27. September warf Israel mindestens ein Dutzend 2.000-Pfund-Bunkerbrecher-Bomben auf einen Bunker in Beirut ab und tötete den Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah. Die israelischen Schläge waren eine Reaktion auf die am 8. Oktober 2023 gestarteten Hisbollah-Angriffe auf Israel zur Unterstützung der palästinensischen Hamas im Gazastreifen.

Beobachter haben den IDF-Operationen gegen die Hisbollah und den Iran zugeschrieben, für den Sturz des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien im letzten Dezember durch sunnitische Dschihadisten den Grundstein gelegt zu haben. Während der Operation Rising Lion neutralisierten das israelische und das US-Militär die iranischen Atom- und Raketenprogramme, wobei die amerikanischen Angriffe wichtige Nuklearstandorte des Regimes in Fordo, Natanz und Isfahan zerstörten.

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