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Mitglied des Fatah-Revolutionsrats lobt erneut Terror gegen Israel

Das Mitglied des Revolutionsrats der palästinensischen Fatah-Fraktion, Jamal Al-Huwail
Das Mitglied des Revolutionsrats der palästinensischen Fatah-Fraktion, Jamal Al-Huwail (Quelle: MEMRI)

Jamal Al-Huwail begrüßte in einer Ansprache die jüngsten Anschläge und prophezeit den Sturz des israelischen Premierministers Naftali Bennett.

Der Fatah-Parteigenosse von Mahmud Abbas, der schon den Anschlag eines IS-Anhängers in der israelischen Stadt Be’er Sheva begrüßt hatte, weil er »mitten im Herz der verbrecherischen zionistischen Besatzung« stattgefunden habe, zeigte sich auch begeistert über die Terrorattacke im Tel Aviver Vorort Bnei Brak.

Der Attentäter Diaa Al-Hamarsheh habe »Licht in die Herzen der Palästinenser gebracht«, sagte Jamal Al-Huwail, ein aus Jenin stammendes Mitglied des Fatah-Revolutionsrates, am 29. März gegenüber dem libanesischen Sender Al-Mayadeen TV.

»Vor allem anderen: Möge Allah Erbarmen mit den Seelen der heldenhaften Märtyrer von Jabed [dem Dorf nahe Jenin, aus dem der Attentäter von Bnei Brak stammte] haben, die das Banner von ›Izz Al-Din Al-Qassam übernommen haben, der 1935 in Jabed zum Märtyrer wurde. Sie haben eine machtvolle Botschaft an die verbrecherische zionistische Besatzung übermittelt: Jenin wird mächtig bleiben.

Die Menschen in Jenin sind auf die Straßen geströmt, um zu feiern, was in Tel Aviv, Hadera und Be’er Sheva passiert ist. (…) Heute brachte Diaa [Al-Hamarsheh] Licht in die Herzen der Palästinenser und die Herzen aller aufrechten Menschen, die nach Freiheit dürsten. Er verdüsterte das 1948 besetzte Land Palästina für das taumelnde zionistische Gebilde. (…)

Vor Kurzem haben die Lautsprecher der Moscheen von Jenin im Namen der nationalen und der islamischen Kräfte laut das Märtyrertum des Helden Diaa Al-Hamarsheh dafür gesegnet, dass er diese heroische Operation durchgeführt hat, die die Herzen aller freien und ehrbaren Menschen in unserem Heimatland und in der arabischen und islamischen Welt getröstet hat; ebenso wie die Herzen all jener, die das Recht der Nationen auf Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung unterstützen.«

In dem von MEMRI übersetzten Interview erläuterte Huwail, die Fatah sei glücklich darüber, dass der Attentäter auch ein Fatah-Mitglied war. Es gäbe immer wieder Versuche, die Fatah zu verleumden, aber die Organisation und ihre Mitglieder stünden in schweren Zeiten stets in Bereitschaft:

»Einmal mehr zeigt das palästinensische Volk, dass die Atombombe, mit der Israel konfrontiert ist, das palästinensische Volk in diesem Land selbst ist, vom [Jordan-]Fluss bis zum [Mittel-]Meer. (.…) So Allah will, wird Premierminister Bennett, der ehemalige Chef des Siedlerrats, der Führer des sogenannten zionistischen Gebildes, stürzen.

Heute erhob sich Jabed: das Jabed von Al-Qassam und der Hamarsheh-Familie, das Jabed, aus dem dieser Held ausgezogen ist, dieser Held, der die Herzen der Gläubigen besänftigte. Das ist der Naturzustand der Konfrontation mit der Besatzung.«

Huwail erklärte, der aus der Nähe von Jenin stammende Attentäter habe mit seiner Tat, die fünf Israelis das Leben kostete, dem ›palästinensischen Widerstand‹ seine Ehre erwiesen, indem er gezeigt habe, dass man das Problem der Besatzung nur mit Gewalt lösen könne.

»Dieser Zwerg Bennett, der israelische Premierminister, sagte: ›Wer ist dieser Mahmud Abbas? Ich will mich nicht an einen Tisch setzen, um mit Abbas zu verhandeln.‹ Seht Euch US-Präsident Biden an: Bis heute hat er den palästinensischen Präsidenten nicht kontaktiert außer in der Zeit des Kampfes des Schwerts von Jerusalem [im Mai 2021], der die Besatzung in Schrecken versetzte.

Lassen Sie mich etwas erklären: Ich glaube, [Bidens Vorgänger Donald] Trump war schamlos und wollte die Palästinenser schnell besiegt sehen, aber diese angepeilte ›schnelle Niederlage‹ brachte schnelle Reaktionen gegen die Besatzung hervor. Biden hingegen will die Palästinenser und die arabische Nation mit langsamen Schritten besiegen (…)

Heute hat Diaa Al-Hamarsheh, dieser Sohn Jabeds, dieser Sohn von Al-Qassam, Jenin den Ruhm der Revolution des Märtyrers ›Izz Al-Din Al-Qassam wiederhergestellt, ebenso wie den Ruhm der Gründung von Fatah, Hamas, Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ), indem er deutlich machte, die Lösung der Besatzung liegt in der Anwendung von Gewalt. Ansonsten werden wir in Erniedrigung leben.«

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