
Washingtons UNO-Botschafterin Nikki Haley setzte den Iran vergangene Woche zusätzlich unter Druck, indem sie sich mit Amano traf und ihm gegenüber die amerikanische Ansicht unterstrich, dass militärische Standorte der Überwachung durch die IAEA unterliegen. Iranische Regierungsvertreter vom Präsidenten Hassan Rohani abwärts haben sich dieser Auffassung entgegengestellt. Regierungssprecher Mohammad Bagher Nobakht wies diese Woche jeden Versuch militärischer Inspektionen als ‚Traum’ zurück. Amano widersprach den iranischen Vertretern nicht direkt. Seine Agentur reagiere nicht auf ‚Pressemeldungen’. Er erklärte aber Associated Press gegenüber, seine Agentur, die sicherstellen soll, dass der Iran keine verdeckten atomaren Aktivitäten entfaltet, habe unter den vom Iran akzeptierten Überwachungsbedingungen ‚Zugang zu (allen) Standorten, unabhängig davon, ob es sich um militärische oder zivile Standorte handelt’.“ (George Jahn: „UN nuclear agency rejects Iran’s stance on military sites“)







