Mena-Exklusiv

Antisemitismus trennt, was „Sport verbindet“

Von Ulrich W. Sahm und Elisabeth Lahusen

Im fernen Japan wurde der Israeli Sagi Muki Weltmeister bei den Judo-Wettkämpfen und erlangte so die Goldmedaille. Israel ist Weltmeister. Für die Israelis ein Anlass für Stolz und Begeisterung. Doch die israelische Freude beim Erfolg in internationalen Wettkämpfen wird in vielen Ländern nicht geteilt. Der Grund ist der Hass auf den Juden unter den Völkern, der Hass auf Israel […]

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Mena-Exklusiv

Deutschland in Ramallah – eine diplomatische Bankrotterklärung

Von Elisabeth Lahusen und Ulrich Sahm

288 Tweets sind es seit November 2018, als der Diplomat Christian Clages seinen Dienst in der deutschen Auslandsvertretung in Ramallah aufgenommen hat. Eine überschaubare Zahl, sollte man meinen. Doch trotz des Skandals im letzten Monat und der anschließenden öffentlichen Entschuldigung des Auswärtigen Amtes ist die Twitter- Bilanz der diplomatischen Vertretung in Ramallah nach wie vor verheerend […]

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Mena-Exklusiv

Welchen Preis zahlt Gaza für den Terror?

Von Ulrich W. Sahm

Die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten war jahrelang praktisch versperrt: 2017, so berichtet der Economist, war der Übergang in Rafah im ganzen Jahr nur an 36 Tagen passierbar. Im vergangenen Jahr lockerte Ägypten die Sperre ein wenig: Immerhin 198 Tage war die Grenze 2018 geöffnet. Diese teilweise Liberalisierung löste unter der Bevölkerung des Gazastreifens eine Flut an Ausreisewilligen aus. 2018 gab es 60.900 Übertritte nach Ägypten, im ersten Halbjahr 2019 bereits weitere 33.000. Wie viele der Ausgereisten wieder zurückkommen, ist nicht bekannt, denn die Hamas veröffentlicht darüber keine Daten – zu groß ist die Angst, dass die Zahlen nur allzu deutlich reflektieren würden, wie schlecht das Leben im Gazastreifen unter der Herrschaft der Islamisten geworden ist. [...]

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ARD in Israel: Die vergebliche Suche eines deutschen Reporters nach der Klimaangst

Von Ulrich W. Sahm

Am Freitag ließ der Deutschlandfunk Kultur Journalisten in verschiedenen Ländern zu Wort kommen, die berichten sollten, wie die Menschen in aller Welt auf den Klimawandel reagieren. Mit dabei auch ARD- Korrespondent Tim Aßmann aus Tel Aviv – und es ist fast komisch zu sehen, wie sein Beitrag missglückt. Man muss den Mann verstehen. Während im üppig ergrünten deutschen Konstanz schon Anfang Mai der Klimanotstand ausgerufen wurde, weigern sich die Israelis selbst im Hochsommer, in Hysterie auszubrechen. Sie fahren also Auto, es sei denn, sie stehen im Stau. Sie gehen freitags nicht zu „Fridays for Future“ [...]

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