Mena-Exklusiv

Warum Abbas keine Steuergelder von Israel annnehmen möchte

Von Tina Adcock.

Am 17. Februar 2019 stimmte das israelische Sicherheitskabinett zu, aus den für die palästinensische Autonomiebehörde eingetriebenen Steuern die Summe von 118 Millionen Euro zurückzuhalten. Der Grund dafür ist, dass die PA nicht nur die weltweit lukrierten Hilfsgelder, sondern auch Steuergelder dazu benutzt, Terroristen und ihre Familien bezahlen. Israel sammelt laut den Osloer Verträgen Gelder für die PA, hauptsächlich Mehrwertsteuern und Zölle, und leitet sie an diese weiter. Die beschlossenen Kürzungen […]

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Mena-Exklusiv

Bibi Netanjahus diskreter Flirt mit den Golf-Monarchien

Von Tina Adcock

Der Nahe Osten ist als Region für seine politischen und wirtschaftlichen Krisen bekannt. Islamische Staaten und Diktatoren bilden die Majorität neben Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Was jedoch alle Länder tortz interner Konflikte bisher gemeinsam hatten, ist, dass sie den jüdischen Staat verabscheuten und – bis auf zwei Staaten (Ägypten und Jordanien) – keine Beziehungen mit ihm aufbauen wollten; geschweige denn, dass eine Anerkennung Israels zur Debatte stand. Der jüdische Staat galt ihnen per se als […]

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Mena-Exklusiv

Palästinenser ermordete „neunzehneinhalb Jahre Licht und Freude“

Von Tina Adcock

Am 7. Februar 2019 wurde in Ein Yael, einem beliebten Grünstreifen zwischen dem Biblischen Zoo Jerusalems und dem arabischen Dorf Walaja, eine junge Frau tot aufgefunden. Die Körper der 19jährigen Ori Ansbacher zeigte laut Polizeibericht „Anzeichen von Gewalteinwirkung“. Der später folgende Bericht des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Beth gibt an, dass Ansbacher mehrere Male mit einem Messer attackiert wurde. Der Mörder soll sie darüber hinaus [...]

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Mena-Exklusiv

Unerwartet spannend: der Wahlkampf in Israel

Von Tina Adcock

[...] Noch befindet sich der Wahlkampf nicht in seiner heißen Phase, aber schon jetzt weist einiges darauf hin, dass die Zeit bis zum Urnengang unerwartet spannend werden könnte. Da wäre zum einen der ehemalige Generalstabchef Benny Gantz, der mit einer neu gegründeten Partei die politische Arena betritt. Zum anderen riefen mit Bildungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ajelet Schaked zwei Führungspersönlichkeiten von HaBajit haJehudi („Jüdisches Heim“), die bisher zu den wichtigsten Koalitionspartnern Netanjahus gehörten, eine neue Wahlliste ins Leben. Auch dem Vorsitzenden der Arbeitspartei (haAwoda), Avi Gabbay, war nach Veränderung zumute: Er annullierte die Kooperation mit der ehemaligen Außenministerin Tzipi Livni und deren Ha-Tnu’a („Die Bewegung“), löste das bisherige Bündnis namens Zionistische Union auf und leistete damit seinen Beitrag zu einer weiteren Spaltungen des linken Oppositionslagers [...]

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Eine neue Sperranlage zu Gaza soll Israel vor Terroristen schützen

Von Tina Adcock

Schon immer gab es Angriffe, Krieg und Terror von Seiten der Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert. Allein im letzten Jahr sahen sich vor allem die im Süden lebenden Einwohner Israels einer ständigen Gefahr ausgesetzt, durch den monatelang zelebrierten „Great March of Return“ (…) Nun, da sich die Lage im Norden und Süden sowohl politisch, als auch militärisch zuspitzt, haben sich Premierminister Benjamin Netanjahu und das Verteidigungsministerium dazu entschieden, eine neue Sperranlage bei Gaza zu errichten, die es […]

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Die arabische Rezeption der Shoah

Von Tina Adcock

[...] Warum scheint in der arabischen Welt eine angemessene Rezeption der Shoah so gänzlich zu fehlen? Während diese Frage auch in der Wissenschaft lange Zeit außen vor blieb, wurde sie in jüngerer Zeit doch wenigstens von einigen Wissenschaftlern aufgegriffen. Der Antisemitismus, die Holocaustleugnung in arabischen Ländern und die Kooperation arabischer Nationalisten mit dem Nazi Regime, prototypisch verkörpert durch die historische Figur des Antisemiten und Nazi-Kollaborateurs Amin-al-Hussaini, des ehemaligen Großmuftis von Jerusalem, sind mittlerweile zu Gegenständen einer Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Anhand von drei Werken lassen sich der Um- und Aufbruch der Forschung zu diesen Themen zeigen [...]

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Mena-Exklusiv

Nach syrischen Drohungen: Israel erweiterte Iron-Dome-Abwehrsystem um Tel Aviv

Von Tina Adcock

Am sonst so entspannten Donnerstagabend ging ein Raunen durch Tel Aviv. Aufgeregt wurde darüber geredet, ob ein syrischer Angriff auf den Ben-Gurion-Flughafen bevorstehe und deshalb der sogenannte Iron Dome im Großraum Tel Aviv aufgestellt werde. Wie sich herausstellte, war zumindest Letzteres nicht nur ein Gerücht: Tatsächlich wurden mehrere israelische Raketenabwehrbatterien um Tel Aviv und im Süden des Landes in Position gebracht, um Raketen abzufangen, die in Richtung des Flughafens abgefeuerte werden könnten. Auch wurden Reservisten der Luftwaffe einberufen [...]

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Gazastreifen: Die Politik „Geld für Ruhe“ ist gescheitert

Von Tina Adcock

Nach den monatelangen Ausschreitungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel, bei denen die Terrororganisation Hamas immer wieder zu gewaltsamen Angriffen auf Israel und dessen Bürger aufgerufen hatte, wurde im November 2018 eine im Grunde einfach zu verstehende Vereinbarung getroffen: Geld im Austausch für die Beendigung des Terrors. Schon nach wenigen Wochen scheint sich herauszustellen: Die Rechnung ging nicht auf [...]

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Terroranschlag in Kenia: „Gegen die zionistischen Juden“

Von Tina Adcock

Am darauffolgenden Tag erschien ein Statement von der somalischen Gruppe Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (auch bekannt unter dem Namen „Al-Shabaab“), die eng mit Al-Quaeda verbunden ist. Die Gruppierung bekannte sich zu dem Terroranschlag und gab auch den Grund für die schreckliche Tat bekannt: „[Der Angriff ist] die Antwort auf die geistlosen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump und seine Entscheidung, Al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt Israels zu deklarieren.“ Trump habe „den zionistischen Juden die Zustimmung dazu gegeben, die […]

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Felsendom in Jerusalem: Betreten mit Kippa verboten

Von Tina Adcock

Am Montag kam es einmal mehr zu einem Zwischenfall auf dem Tempelberg in Jerusalem. Wachen am Eingang des Felsendoms verweigerten einem israelischen Polizisten den Zutritt für einen Routinecheck, weil er eine Kippa trug. Firas Dibs, Sprecher der islamischen Waqf-Behörde, die das Gelände beaufsichtigt, sagte, dass daraufhin Dutzende Gläubige mit der Polizei aneinander geraten seien. Anschließend verbarrikadierten sich die Protestierenden im Felsendom und schlossen die Tore. Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld teilte in einer Erklärung mit, dass […]

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