Mena-Exklusiv

Hand in Hand durch Istanbul

Von Thomas von der Osten-Sacken, Istanbul

Entgegen Erdogans Wunsch tragen die Touristen von der arabischen Halbinsel nicht dazu bei, das Stadtbild Istanbuls islamischer zu machen […]

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Mena-Exklusiv

Saudi Arabien und die Emirate: Im Jemen hört die Freundschaft auf

Von Oliver M. Piecha

Die jüngste Meldung, die aus dem so unübersichtlichen wie wenig beachteten Krieg im Jemen in die internationale Presse drang, war bezeichnend für die Perspektivlosigkeit dieses Konfliktes: Wieder einmal hatte die saudische Luftwaffe ein vorgeblich militärisches Ziel im Nordjemen bombardiert, und wieder einmal war die offene Frage, was genau eigentlich getroffen worden war, und wieviel Zivilisten im Zweifel getötet worden waren. Während die Saudis behaupteten, […]

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Mena-Exklusiv

Frauenrechte in Saudi-Arabien – Zwischen Reform und Repression

Von Natalie Raidl

Ein großer Seufzer der Erleichterung war unter saudi-arabischen Frauen Anfang dieses Monats zu hören, als Kronprinz Mohammed bin Salman eine Reihe neuer Regelungen erließ, die Frauen in Saudi-Arabien neue Freiheiten einräumen. Von nun an sind Frauen über 21 befugt, ohne der Zustimmung ihres männlichen Vormundes zu reisen, Scheidungen und Geburten zu registrieren sowie offizielle Dokumente entgegenzunehmen. Soziale Medien waren von ekstatischen Posts überflutet, in denen der Kronprinz gepriesen wurde und die eine neue Ära für Frauen in Saudi-Arabien angekündigt wurde. Den gleichen Status wie Männer haben Frauen jedoch hiermit noch lange nicht erreicht […]

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Antisemitismusbeauftragter plädiert für Streichung deutscher UNRWA-Gelder

Von Stefan Frank

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, hat gegenüber Mena Watch für eine Streichung der deutschen Zahlungen an die umstrittene UN-Agentur UNRWA plädiert. „Selbstverständlich!“, schrieb Blume per E-Mail auf die Frage, ob die Bundesregierung dem Beispiel der Schweiz und der Niederlande folgen und kein Geld mehr an die UNRWA überweisen sollte. Die Vereinigten Staaten, der früher größte Beitragszahler, hatten ihre Zahlungen bereits 2018 eingestellt. Bei der Schweiz und den Niederlanden war der jüngste Skandal um mutmaßlichen Machtmissbrauch und Veruntreuung von Geldern auf höchster Ebene der Anlass für den Stopp der Zahlungen [...]

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Mena-Exklusiv

Eine Studie über religiöse Freiheit als große Lachnummer

Von Stefan Frank

Das PEW Research Center mit Sitz in Washington D.C. gilt eigentlich als seriöses Meinungsforschungsinstitut. Doch eine von PEW im Juli veröffentlichte Studie über das in den Ländern der Welt herrschende Maß an religiösen Regeln und Einschränkungen lässt am Verstand der Verantwortlichen zweifeln. Israel (aber auch Spanien) verortet PEW in derselben Liga wie Afghanistan: In allen drei Ländern gebe es „große“ Einschränkungen der Religionsfreiheit durch die Regierung. Österreich und die Bundesrepublik Deutschland müssen damit zufrieden sein, dass ihnen nur „moderate“ Einschränkungen der Religionsfreiheit bescheinigt werden – damit bekommen sie das gleiche Zeugnis wie etwa Somalia und Kuba [...]

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Verlierer am Golf: Es läuft nicht rund für Saudi-Arabien

Von Oliver M. Piecha

Das Gruppenbild des jüngsten G20-Gipfeltreffens in Japan scheint einen großen Erfolg Saudi-Arabiens zu illustrieren: Inmitten der Staatschefs, Angelika Merkel steht am Rand, lächelt der saudische Kronprinz, Mohammed bin Salman. Sein prominenter Platz neben dem Gastgeber Shinzo Abe verkündet auch, dass Saudi-Arabien zum nächsten Treffen einladen wird. (…) Doch zu zeigen, dass Saudi-Arabien reich genug ist, um sich Freundlichkeiten zu kaufen, ist eine Sache; eigentlich aber läuft es machtpolitisch gar nicht rund für das Königreich. Ein regelrechtes Desaster zeichnet sich am Golf ab. Dabei schien dort […]

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Mena-Exklusiv

Wenn für islamische Staatschefs die Unterdrückung von Muslimen ok ist

Von Oliver M. Piecha

22 Länder haben gerade beim UN-Menschenrechtsrat mit einer gemeinsamen Stellungnahme ihrer Besorgnis über die Menschrechtssituation im chinesischen Sinkiang Ausdruck verliehen. Dort sitzen über eine Million muslimischer Uiguren in Internierungslagern und die Bevölkerung wird in einem bisher noch nie dagewesenem Ausmaß überwacht. Berichte über die Lage dort lesen sich wie dystopische Literatur. Man sollte meinen, dass […]

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Tanker-Angriffe: Wie sieht denn Europas Plan aus?

Von Florian Markl

[...] Jetzt rächt sich die zentrale Schwäche des Atomdeals: Indem die Infrastruktur des Atomprogramms im Wesentlichen unangetastet geblieben ist und die von ihm ausgehende Gefahr praktisch institutionalisiert statt beseitigt wurde, haben sich die Europäer erpressbar gemacht. Das iranische Regime kann jederzeit mit der Wiederaufnahme von vorübergehend stillgestellten Teilen seines Atomprogramms drohen. Und solange die Europäer sich nicht aus der zum Großteil selbst verschuldeten Zwickmühle befreien, haben sie kaum eine andere Wahl, als das bereits bisher erfolglose Appeasement gegenüber der islamistischen Diktatur noch weiter zu verstärken. Im Interesse eines zahnlosen Abkommens, das die iranische Bombe im besten Fall ein paar Jahre hinauszögert, haben sie den iranischen Hegemonialbestrebungen im Nahen Osten nichts entgegenzusetzen. Dieses Desaster betrachten viele von ihnen als den größten diplomatischen Erfolg der europäischen Außenpolitik – und machen sich damit nicht zuletzt aus Sicht des iranischen Regimes nachhaltig lächerlich, das genau weiß, was es an Heiko Maas, Federica Mogherini und Konsorten hat.

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Fluchtgrund Kurzhaarschnitt: Saudische Frauen setzen sich ab

Von Oliver M. Piecha

Die Öffentlichkeit des Internets ist dabei die zugleich schärfste Waffe gegen islamische Familien- und Ehrbegriffe; aus traditioneller Sicht ist das quasi das Schlimmste, was überhaupt passieren kann. Die heile Fassade der Familie ist der Dreh- und Angelpunkt der familiären Obsessionen in islamisch geprägten Ländern. Egal, was dahinter passiert – solange nur die Fassade steht, ist alles in bester Ordnung, notfalls hilft auch Gewalt. Die wenigen jungen Frauen, die bei ihrer Flucht schließlich bewusst den Weg der Öffentlichkeit gewählt haben, oder sich vielmehr […]

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