Mena-Exklusiv

Warum die deutsche Nahostpolitik ein Desaster ist

Von Alex Feuerherdt.

Eine diplomatische Vertretung, der antisemitische Tweets gefallen; ein parlamentarischer Staatssekretär, der mit dem iranischen Regime feiert; ein UN-Botschafter, der Israel mit der Hamas vergleicht; und nun ein Diplomat, der öffentlich entspannt mit einem Verschwörungsideologen plaudert – die deutsche Nahostpolitik leistet sich eine Peinlichkeit nach der anderen. Sie schadet dem jüdischen Staat und nützt dessen Feinden. Die Hoffnung, unter Sigmar Gabriels Nachfolger Heiko Maas könnte alles besser werden, hat sich als falsch erwiesen. [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Hisbollahnahe Zeitung: „Der Krieg hat schon begonnen“

Von Stefan Frank

Der Iran befinde sich bereits im Krieg mit den Vereinigten Staaten, daher sei es geboten, „Angriffe auf alle westlichen Interessen in der Region“ in Erwägung zu ziehen. Das schrieb der Chefredakteur der in Beirut erscheinenden hisbollahnahen Tageszeitung Al-Akhbar, Ibrahim Al-Amin, in einem Leitartikel vom 14. Juni. Darüber berichtet die Organisation MEMRI, die Medien der arabischen Welt beobachtet, dokumentiert und übersetzt. Aus Anlass der Angriffe auf Tanker im Golf von Oman erörtert Al-Amin in seiner Kolumne die Sorge um eine […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Libanon droht, syrische Flüchtlingszelte abzureißen

Von Stefan Frank

15.000 syrischen Kindern im Flüchtlingslager von Arsal im Nordosten Libanons droht ab nächster Woche Obdachlosigkeit, warnen Hilfsorganisationen. Die libanesischen Behörden verlangen den Abriss aller Zelte, bei deren Bau Zement verwendet wurde. Oft ist dies etwa ein mit Beton ausgegossener Fußboden. Im Januar war das Flüchtlingslager Arsal auf traurige Weise bekannt geworden, als Zeitungen über die Verheerungen berichteten, die […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Österreichs größte Tageszeitung und das blutige Endspiel in Syrien

Von Florian Markl

In einer ausführlichen Reportage beschrieb die New York Times am Sonntag einen besonders grausamen Bestandteil des „rücksichtslosen Krieges“, den das syrische Regime in den vergangenen acht Jahren gegen die eigene Bevölkerung geführt hat: Hunderttausende Syrer wurden in Gefängnissen und anderen Einrichtungen systematisch gefoltert, fast 14.000 im Zuge dessen getötet, von rund 128.000 fehlt bis heute jede Spur. Verteidiger Assads haben für das Schicksal dieser Menschen bestenfalls Krokodilstränen übrig – sie propagieren weiter das Skript des Regimes, demzufolge in Syrien bloß ein Kampf gegen islamistischen Terror geführt werde. [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Brothers in Crime: Venezuela und die Terrororganisation Hisbollah

Von Stefan Frank

Weitgehend unbeachtet von der westlichen Welt ist Jorge Arreaza, der Außenminister des venezolanischen Diktators Nicolas Maduro, Anfang April nach Beirut gereist. Dort wurde er nicht nur vom libanesischen Ministerpräsidenten Michel Aoun und Außenminister Gebran Bassil empfangen; laut einer Meldung der libanesischen Tageszeitung al-Joumhouria, über die südamerikanische und nahöstliche Medien berichtet haben – darunter auch PressTV, das Sprachrohr des iranischen Regimes –, traf Arreaza sich auch mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Nasrallah ist einer der […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Warum Hisbollahchef Nasrallah in Israel für Recycling wirbt

Von Stefan Frank.

Mit Hassan Nasrallah, dem Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, wirbt das israelische Non-Profit-Unternehmen ELA in Tel Aviv für mehr Recycling von Plastikflaschen. Mehrere englischsprachige israelische Zeitungen und Websites – darunter die Jerusalem Post, Haaretz und die Times of Israel – haben darüber im Februar berichtet. Fotos zeigen ein Plakat, das sich über die gesamte Seitenfassade des zentral in Tel Aviv an der Autobahn gelegenen dreistöckigen Hotels La Guardia erstreckt. Auf der Tafel ist Nasrallah zu sehen, wie er […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Hisbollah: Deutschland will Terrororganisation mit Kuschelkurs zähmen

Von Stefan Frank

Hassan Nasrallah, der Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, hat seine Anhänger zu Spenden aufgerufen, da seine Organisation infolge westlicher Sanktionen unter finanziellen Druck gekommen sei. Das berichten der katarische Medienkonzern al-Jazeera und die jordanische Tageszeitung Jordan Times. Nasrallahs Aufruf erfolgte in einer am Freitag, den 1. März, übertragenen Fernsehansprache – nur wenige Tage nachdem Großbritannien angekündigt hatte, die Mitgliedschaft und Unterstützung der Hisbollah zu einer […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Libanon: „Abschaffung der Kinderehe verstößt gegen die Sharia“

Von Stefan Frank.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben am 2. März Hunderte Menschen gegen Kinderehen protestiert. Das berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro unter Berufung auf einen Fotografen der Nachrichtenagentur AFP, der vor Ort war. Dem Bericht zufolge zogen die Demonstranten trotz strömenden Regens zu dem im Stadtzentrum gelegenen Parlament. Nach Angaben des AFP-Fotografen nahmen viele Frauen, aber auch männliche Abgeordnete und Künstler an der […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Lage in Syrien: „Das Regime ist an seine Grenzen gestoßen“

Gastbeitrag von Philipp Thiée

[...] Die einzige Ideologie des Regimes ist Nützlichkeit. Dass jetzt keine Offensive Assads begonnen wird, liegt an so einem Kalkül, nicht etwa an humanitären Überlegungen. Die haben mehrere hunderttausend Menschen ermordet. Da hören sie jetzt nicht einfach auf. Zugleich sollte die Größe der Region Idlib nicht unterschätzt werden: Sie ist fast so groß wie der Libanon. Warum wird jetzt nicht mehr so viel gekämpft? Einzig, weil das Regime nicht mehr kann. Und auch zum Wundenlecken scheint es im Moment dort nicht zu reichen. Russland hat sehr klar gemacht, dass es keine Bodentruppen einsetzen wird. Von da kommen also keine Soldaten, um Idlib zu erobern. Das Regime selber ist an seine Grenzen gestoßen. An den Checkpoints des Regimes werden Männer abgegriffen und gezwungen, der Arme beizutreten. Das ist der Zustand seiner Armee. Damit kann man keine Schlachten mehr gewinnen [...]

weiter hier ...