Mena-Exklusiv

Brothers in Crime: Venezuela und die Terrororganisation Hisbollah

Von Stefan Frank

Weitgehend unbeachtet von der westlichen Welt ist Jorge Arreaza, der Außenminister des venezolanischen Diktators Nicolas Maduro, Anfang April nach Beirut gereist. Dort wurde er nicht nur vom libanesischen Ministerpräsidenten Michel Aoun und Außenminister Gebran Bassil empfangen; laut einer Meldung der libanesischen Tageszeitung al-Joumhouria, über die südamerikanische und nahöstliche Medien berichtet haben – darunter auch PressTV, das Sprachrohr des iranischen Regimes –, traf Arreaza sich auch mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Nasrallah ist einer der […]

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Warum Hisbollahchef Nasrallah in Israel für Recycling wirbt

Von Stefan Frank.

Mit Hassan Nasrallah, dem Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, wirbt das israelische Non-Profit-Unternehmen ELA in Tel Aviv für mehr Recycling von Plastikflaschen. Mehrere englischsprachige israelische Zeitungen und Websites – darunter die Jerusalem Post, Haaretz und die Times of Israel – haben darüber im Februar berichtet. Fotos zeigen ein Plakat, das sich über die gesamte Seitenfassade des zentral in Tel Aviv an der Autobahn gelegenen dreistöckigen Hotels La Guardia erstreckt. Auf der Tafel ist Nasrallah zu sehen, wie er […]

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Hisbollah: Deutschland will Terrororganisation mit Kuschelkurs zähmen

Von Stefan Frank

Hassan Nasrallah, der Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, hat seine Anhänger zu Spenden aufgerufen, da seine Organisation infolge westlicher Sanktionen unter finanziellen Druck gekommen sei. Das berichten der katarische Medienkonzern al-Jazeera und die jordanische Tageszeitung Jordan Times. Nasrallahs Aufruf erfolgte in einer am Freitag, den 1. März, übertragenen Fernsehansprache – nur wenige Tage nachdem Großbritannien angekündigt hatte, die Mitgliedschaft und Unterstützung der Hisbollah zu einer […]

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Libanon: „Abschaffung der Kinderehe verstößt gegen die Sharia“

Von Stefan Frank.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben am 2. März Hunderte Menschen gegen Kinderehen protestiert. Das berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro unter Berufung auf einen Fotografen der Nachrichtenagentur AFP, der vor Ort war. Dem Bericht zufolge zogen die Demonstranten trotz strömenden Regens zu dem im Stadtzentrum gelegenen Parlament. Nach Angaben des AFP-Fotografen nahmen viele Frauen, aber auch männliche Abgeordnete und Künstler an der […]

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Lage in Syrien: „Das Regime ist an seine Grenzen gestoßen“

Gastbeitrag von Philipp Thiée

[...] Die einzige Ideologie des Regimes ist Nützlichkeit. Dass jetzt keine Offensive Assads begonnen wird, liegt an so einem Kalkül, nicht etwa an humanitären Überlegungen. Die haben mehrere hunderttausend Menschen ermordet. Da hören sie jetzt nicht einfach auf. Zugleich sollte die Größe der Region Idlib nicht unterschätzt werden: Sie ist fast so groß wie der Libanon. Warum wird jetzt nicht mehr so viel gekämpft? Einzig, weil das Regime nicht mehr kann. Und auch zum Wundenlecken scheint es im Moment dort nicht zu reichen. Russland hat sehr klar gemacht, dass es keine Bodentruppen einsetzen wird. Von da kommen also keine Soldaten, um Idlib zu erobern. Das Regime selber ist an seine Grenzen gestoßen. An den Checkpoints des Regimes werden Männer abgegriffen und gezwungen, der Arme beizutreten. Das ist der Zustand seiner Armee. Damit kann man keine Schlachten mehr gewinnen [...]

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Was die US-Geheimdienste über den Iran zu sagen haben

Von Florian Markl

Die US-Geheimdienste, so berichteten etliche deutschsprachige Medien in den vergangenen Tagen, widersprechen in ihrer Einschätzung internationaler Bedrohungen in vielen Punkten dem amerikanischen Präsidenten. Sie glaubten etwa nicht, dass „Nordkorea seine Atomwaffen aufgibt, außerdem sehen sie derzeit keine konkreten Indizien für die Entwicklung einer iranischen Atombombe“. Präsident Trump gehe im Gegensatz dazu davon aus, „dass Teheran weiter nach Atomwaffen strebe“. Warum das ein Widerspruch sein soll, bleibt ein Rätsel: Dass das iranische Regime aktuell nicht direkt an der Bombe bastelt, bedeutet keineswegs, dass es dem Wunsch nach Atomwaffen nicht weiter anhängt. Bemerkenswert ist vor allem aber, dass die US-Geheimdienste noch einiges mehr über die Aktivitäten des iranischen Regimes zu sagen hatten – doch dafür scheint sich kaum jemand zu interessieren [...]

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Bruder Maduros Freunde im Nahen Osten

Von Thomas von der Osten-Sacken

Aus dem Kreis der Unterstützer des angeschlagenen venezolanischen Präsidenten Maduro tut sich einer im Augenblick ganz besonders hervor: sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan. Sogar als „Bruder“ bezeichnete er den lateinamerikanischen Despoten: „Mein Bruder Maduro! Stehe aufrecht, wir sind an Deiner Seite.“ Das mag auf den ersten Blick verwundern, war Venezuela bislang doch vor allem als enger Verbündeter Russlands und des Iran bekannt – wer erinnert sich nicht an die Freundschaft von Hugo Chavez und Mahmoud Ahmedinejad und die von ihnen geschmiedete Achse Teheran-Caracas? Zwar erklärt Erdogan momentan, [...]

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Verletzung religiöser Gefühle: Kein Strom für den Südlibanon

Von Stefan Frank

Diesen Sommer bot Karadeniz ein drittes Schiff zu schicken, das den Libanon drei Monate lang kostenlos mit Strom beliefern würde, wenn dafür der Vertrag für die beiden anderen Schiffe verlängert würde. Doch als das Schiff im Hafen Zahrani im Südlibanon vor Anker gehen wollte, rief die schiitische Amalbewegung die Bevölkerung auf, dagegen zu protestieren. Der vorgebliche Grund war der Name des Schiffes: Aisha Gul. Der, so sagte die Amalbewegung, erinnere an Aischa, eine der Frauen des Propheten Mohammed, die von Schiiten gehasst wird. Das Unternehmen entschuldigte sich: Aischa sei […]

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Wie die Terrororganisation Hisbollah jetzt von Obamas Politik profitiert

Von Stefan Frank

Die Hisbollah wirbt im Süden Syriens ehemals von den Vereinigten Staaten ausgebildete und finanzierte Rebellen an. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf „Aktivisten“ und einen nicht namentlich genannten „ehemaligen Rebellenkommandanten“, der die Rekrutierungen in Dörfern in Südsyrien beobachte. Unter den Rebellen, deren finanzielle Unterstützung Washington letztes Jahr eingestellt hat, habe die vom Iran unterstützte Miliz demnach bis zu 2.000 Kämpfer rekrutiert. Syriens Diktator Baschar al-Assad ist abhängig von der Schiitenmiliz, die für ihn […]

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