Kein Gandhi, aber ein palästinensischer Muqtada al Sadr?

Von Thomas von der Osten-Sacken

Leider gibt es – bedingt auch durch den Hollywood Film, der in Anfang der 1980er Jahre in Deutschland zum Kassenschlager wurde – hierzulande ein sehr mystifiziertes Bild von Mahatma Gandhi. Der Inder war kein Heiliger, viele seiner Äußerungen waren stockreaktionär und sein Frauenbild erinnert sehr ungut an heutige Stellungnahmen von Islamisten. Nicht nur liegt es mir fern, den Menschen von Gaza einen Gandhi als Führer zu wünschen, zudem […]

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Mena-Exklusiv

Eine Überschrift, die es kaum in deutschsprachige Medien schaffen wird

Von Thomas von der Osten-Sacken

Dies ist eine Überschrift, die es wohl kaum in deutschsprachige Medien schaffen wird, spiegelt sich in ihr doch die ganze Komplexität der Lage vor Ort wieder und passt so gar nicht ins beliebte, ganz in schwarzen und weißen Farben gepinselte Bild von den armen Bewohnern des Gazastreifens, die ganz furchtbar unter der israelischen Blockade zu leiden haben: „PA threatens to cut security ties with Israel if Gaza blockade lifted.” Sie haben richtig gelesen: Die von der Fatah dominierte Palästinensische Autonomiebehörde droht […]

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Mena-Exklusiv

Das „Recht auf Rückkehr“: Nakba-Festspiele bei ARD und ARTE

Von Stefan Frank

Den Sinn der jüngsten Ausschreitungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel beschrieb Jahia Sinwar, Führer der Hamas in Gaza, so: „Wir werden die Grenze niederreißen und ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.“ Gibt es irgendeine Möglichkeit, daraus einen Bericht über „friedlichen Protest“ zu spinnen? ARTE und das ZDF haben es versucht. Ahmed Silmi heißt der Held einer im Auftrag des ZDF produzierten ARTE-Dokumentation von Katrin Sandmann mit dem […]

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Mena-Exklusiv

Kein palästinensischer Gandhi, nirgends

Von Thomas Eppinger

In einer ausführlichen Replik widmet sich Thomas von der Osten-Sacken meiner Analyse über den „Großen Marsch der Rückkehr“, in dem ich die Proteste als monatelang geplanten, militärisch organisierten Angriff auf die israelische Grenze charakterisiert und als Propagandaerfolg der Hamas gewertet habe. Sein mit Fragen gespickter Text dreht sich im Kern um zwei Thesen: 1. Die Proteste sollten ursprünglich rein friedlich ablaufen und seien erst später von der Hamas gekapert worden. 2. Gewaltfreie Proteste nach dem Vorbild von Gandhis Salzmarsch – und als solcher sei auch der Große Marsch der Rückkehr geplant gewesen – würden für Israel eine weit größere Gefahr bergen als alle bewaffneten Konflikte. Beide Thesen verdienen eine nähere Betrachtung […]

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Mena-Exklusiv

Gaza-Unruhen: „Wir haben alles getan, um nicht schießen zu müssen“

Von Kinley (Moshe) Tur-Paz

Ich schreibe dies für meine guten Freunde, meine moralisch einwandfreien und humanen Freunde und für all jene, die sich sorgen und wütend sind über die an der Grenze zum Gazastreifen getöteten und verwundeten Palästinenser. In der biblischen Erzählung vom Auszug aus Ägypten, als die ägyptische Armee im Roten Meer ertrank, kurz bevor sie die Israeliten einholen konnte, habe Gott die Engel davon abgehalten zu singen und zu jubeln und sie […]

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Das Dilemma von Gaza

Von Thomas von der Osten-Sacken

Und damit wäre das Dilemma formuliert und zum Ausdruck gebracht. Die Idee und der Plan, Israel mit gewaltfreien Mitteln zu konfrontieren, nämlich ist auch nach den Ereignissen im Mai keineswegs begraben. Aus welchen Gründen auch immer die Proteste so eskalierten, sie müssen es das nächste Mal nicht wieder tun. Damit stellt sich erneut die zentrale Frage: Was, wenn eines Tages Zehntausende nur mit Olivenzweigen und Bildern von Gandhi, Mandela und Lind in den Händen auf die Grenzen zumarschieren? Wie werden israelische Sicherheitskräfte und Armee dann regieren? Ich bin überzeugt, ein solches Szenario birgt für Israel eine weit größere Gefahr als […]

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Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Von Thomas Eppinger

Das von der New York Times veröffentlichte Video ist repräsentativ für den Tenor der westlichen Berichterstattung: die rechte israelische Regierung feiert ungerührt einen symbolischen Festakt mit den Amerikanern, während sie wenige Kilometer davon entfernt gnadenlos verzweifelte Menschen niederschießen lässt, die friedlich gegen jahrzehntelanges Unrecht protestieren. (…) In diesen bitterbösen Zeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Berichterstattung und Komplizenschaft […]

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Mena-Exklusiv

Gaza: Warum eine „unabhängige Untersuchung“ eine Farce wird

Von Florian Markl

Auf dem internationalen Parkett mehren sich die Stimmen, die eine „unabhängige Untersuchung“ der Vorfälle der vergangenen Tage an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel fordern. Israel lehnt dieses Unterfangen ab – und das mit gutem Grund. Denn schon bevor überhaupt irgendetwas untersucht wurde, verurteilen sogenannte Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Israels „himmelschreiend exzessiven Einsatz von Gewalt“. Der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros macht denn auch deutlich, worin eine „unabhängige Untersuchung“ bestehen und worauf sie hinauslaufen wird: Nicht in einer Erörterung der Ereignisse an sich [...]

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Mena-Exklusiv

Amnesty International und die anti-israelische „Nakba“-Propaganda

Von Alex Feuerherdt.

Folgt man Amnesty International, dann sind die antisemitischen Ausschreitungen im Rahmen des „Großen Rückkehrmarsches“ der Palästinenser im Gazastreifen lediglich so etwas wie ein Happening, während die israelische Reaktion darauf schreiendes Unrecht darstellt. Damit macht sich die Menschenrechtsorganisation die palästinensische „Nakba“-Propaganda zu eigen und delegitimiert den jüdischen Staat – nicht zum ersten Mal […]

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Der ORF über Israel: Eine vergiftete Gratulation zum Siebziger

Von Alexander Gruber

Einmal mehr durfte die ORF-Journalistin Claudia Teissig am vergangenen Montag das ORF-Magazin Kulturmontag dazu nutzen, antiisraelische Propaganda zu verbreiten: So war ihr Beitrag „Jerusalem – 70 Jahre und kein Frieden“ von Einseitigkeiten, Verzerrungen und Unwahrheiten geprägt, die ihresgleichen suchen. (…) Wenn das die Gratulationen sind, die der ORF dem jüdischen Staat zu seinem 70jährigen Bestehen zukommen lässt, dann wünscht man sich […]

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