Mena-Exklusiv

Erdogan schießt sich auf „Spekulanten, Zinslobbys und Türkeifeinde“ ein

Von Thomas von der Osten-Sacken

Hannah Arendt notiert in den „Elementen und Ursprüngen totaler Herrschaft“, dass viele Diktatoren ein „offensichtliches Desinteresse für wirtschaftliche Belange“ an den Tag legen würden. Und in der Tat verblüfft dieser Tage einmal mehr, wie sehr einerseits wirtschaftliche Probleme und soziale Not etwa im Iran und der Türkei den Alltag unzähliger Menschen dominieren, in beiden Ländern die Währung aufgrund politischer Fehlentscheidungen dramatisch an Wert verliert und die Sorge der Menschen im ihre Zukunft laut Umfragen kontinuierlich wächst, während die Regierungen keinerlei Bereitschaft zeigen, grundlegende Änderungen vorzunehmen […]

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70 Jahre Israel: Happy birthday und L‘chaim!

Von Thomas Eppinger

Jede Grenze dieser Welt erzählt eine Geschichte von Siegen und Niederlagen. Jede Grenze dieser Welt wurde mit Blut gezeichnet. Israel hätte eine Ausnahme sein können. Die ersten Grenzen dieses Staates zeichneten die Vereinten Nationen mit Zweidrittel-Mehrheit am 29. November 1947. Doch „es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“, wie es in Friedrich Schillers Wilhelm Tell heißt […]

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Nach den Wahlen im Irak: „Bagdad ist frei, Iran raus, raus, raus!“

Von Thomas von der Osten-Sacken

Wie immer die amtlichen Ergebnisse am Ende ausfallen, die Wahlen in Kurdistan, so scheint es, haben alle verloren, während im Restirak schon jetzt klar ist, dass der Iran eine herbe Niederlage einstecken musste. Wer glaubte, für Irakisch-Kurdistan stellte der Urnengang die Chance für einen Neuanfang auch im Verhältnis zur Zentralregierung in Bagdad dar, sah sich enttäuscht. Egal, ob sie mit oder ohne Fälschungen zu diesen Ergebnissen kamen, die zwei großen […]

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Kein nukleares Wettrüsten wegen Israel

Sehr geehrter Herr Frey,

in ihrem Standard-Kommentar über Trumps Nuklearpolitik schreiben Sie, diese könne „nur das Wettrüsten im Nahen Osten anheizen, zu dem auch Israel viel beigetragen hat“. Sofern sich dies auf ein atomares Wettrüsten bezieht, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahrzehnte, dass schlicht das Gegenteil zutraf. Allgemein geht man davon aus, dass Israel seit den späten 1960er-Jahren über Atomwaffen verfügt. Kein Staat des Nahen Ostens nahm das zum Anlass, um seinerseits die Entwicklung von Atomwaffen voranzutreiben, weil allen bewusst war, dass das israelische Arsenal strikt defensiven Zwecken dient und an sich keine Bedrohung darstellt.

Ganz anders die Reaktionen auf das iranische Atomprogramm, das von arabischen Staaten und der Türkei sehr wohl als Bedrohung gesehen wird – und entsprechende Reaktionen ausgelöst hat. Erst unlängst [...]

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Amnesty International und die anti-israelische „Nakba“-Propaganda

Von Alex Feuerherdt.

Folgt man Amnesty International, dann sind die antisemitischen Ausschreitungen im Rahmen des „Großen Rückkehrmarsches“ der Palästinenser im Gazastreifen lediglich so etwas wie ein Happening, während die israelische Reaktion darauf schreiendes Unrecht darstellt. Damit macht sich die Menschenrechtsorganisation die palästinensische „Nakba“-Propaganda zu eigen und delegitimiert den jüdischen Staat – nicht zum ersten Mal […]

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Süddeutsche Zeitung macht angegriffenes Israel zum Aggressor

Von Alexander Gruber

Israel wird von den im Syrien stationierten iranischen Revolutionsgarden angegriffen: Diese feuern zwanzig Raketen auf israelische Militärposten auf den Golanhöhen ab. Der attackierte jüdische Staat fliegt daraufhin Gegenangriffe gegen iranische Stellungen in Syrien, wobei auch die fahrbare Abschussrampe zerstört wurde, von der aus die Raketen auf israelisches Territorium gestartet wurden. Wer wohl wird in der Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung für diese […]

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Warum der Ausstieg aus dem Atomvertrag mit Iran richtig ist

Thomas Eppinger

Es hätte so schön sein können. Wir machen blendende Geschäfte mit Iran, das Land blüht auf und entwickelt sich zu einem verlässlichen Partner im globalen Sicherheits- und Wirtschaftssystem. Alles was war ist vergessen, war nie so gemeint oder falsch übersetzt, und Hassan Rouhani ist im Grunde seines Herzens ohnehin ein waschechter Liberaler. Niemand will eine Atombombe bauen. Nur ein paar Jahre noch. Dann wird alles gut. „Wie wunderbar die Strategie auch sein mag, man sollte […]

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„Salzburger Nachrichten“: Irrtümer über den Iran-Deal

[...] Die fehlende Kontrolle iranischer Militäranlagen und das Auslaufen wesentlicher Einschränkungen des iranischen Atomprogramms binnen weniger Jahre sind zentrale Punkte der Kritik am Atomabkommen. Beide wurden in Ihrem Überblick über den Deal leider falsch dargestellt, wodurch es den SN-Lesern nicht gerade einfacher gemacht wird, die aktuellen Entwicklungen nachvollziehen zu können.

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Trump für etwas kritisieren, das der gar nicht gesagt hat

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

Karl Doemens schreibt in seinem Bericht über den amerikanischen Ausstieg aus dem sogenannten Iran-Deal, dass US-Präsident Trump in seiner Rede behauptet habe, „die USA seien sich mit ihren Verbündeten einig, dass der Iran-Deal untauglich sei“, und setzt dem entgegen, das sowohl der französische Präsident als auch die deutsche Kanzlerin Trump dazu ermahnt hätten, das Abkommen nicht aufzukündigen. „Fakten“, so urteilt Doemens, „schienen Trump bei seiner martialischen Rede eher am Rande zu interessieren.“ In Wirklichkeit hat Trump freilich nicht gesagt, was Doemens ihm in den Mund legt. An der entsprechenden Stelle [...]

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